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Niedersachsen: Erstes Projekt zum Schaufenster Elektromobilität kann an den Start gehen

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„Mit dem Projekt ‚Hybridbusse‘ kann jetzt das erste Projekt im Rahmen des Schaufensters Elektromobilität in Niedersachsen an den Start gehen“, so Niedersachsens Wirtschafts- und Verkehrsminister Jörg Bode heute in Hannover. Das Land unterstützt das Projekt „Hybridbusse“ mit 1,5 Mio. Euro. Der entsprechende Förderbescheid ist an die Üstra AG in Hannover versandt worden. „Damit haben wir die besondere Möglichkeit, Europa und der Welt zu zeigen, welche herausragenden Kompetenzen zum Themenfeld Elektromobilität in der Metropolregion und in Niedersachsen zusammen kommen.“

Bewilligt wurden die 1,5 Mio. Euro von der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG), die das Finanzmanagement des Landes für den gesamten ÖPNV zwischen Ems und Elbe koordiniert. Mit dem Zuschuss werden die Mehrkosten beim Kauf von 42 Hybridbussen im Zeitraum 2013-2015 gefördert. Die Busse werden im hannoverschen Liniennetz eingesetzt. LNVG-Chef Hans-Joachim Menn fasst die wesentlichen Vorteile für Mensch und Umwelt zusammen: „Kraftstoffverbrauch, Schadstoffausstoß, Lärmbelastung und Instandhaltungsaufwand sind erheblich niedriger, der Fahrkomfort für die Fahrgäste ist spürbar höher.“

Das Projekt „Hybridbusse“ ist das erste bewilligte Projekt im Rahmen des Schaufensters Elektromobilität. Niedersachsen ist eines von vier auf drei Jahre angelegten Schaufenstern in Deutschland. Das niedersächsische Schaufenster umfasst insgesamt 35 Einzelprojekte. Der Bund hat für jedes Schaufenster eine Förderung in Höhe von bis zu 50 Mio. Euro in Aussicht gestellt. Aktuell sind rund 48 Mio. Euro Projektförderung beim Bund beantragt. Das Land Niedersachsen stellt bis zu 10 Mio. Euro für das Schaufenster zur Verfügung.

Ziel des niedersächsischen Schaufensters Elektromobilität ist es, Niedersachsen und insbesondere die Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg als Leitanbieter im Bereich Elektromobilität zu etablieren. Zahlreiche Pilot- und Demonstrationsvorhaben sollen dazu beitragen, die Elektromobilität einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Nutzergerechte Infrastrukturen und IT-Services sollen die angemessene Energieversorgung der Fahrzeuge unterstützen. Intelligente Anwendungsszenarien und Verkehrskonzepte mit intermodaler Einbindung von Mobilitätsanbietern sollen es erlauben, die Möglichkeiten der Elektromobilität auszuschöpfen. Neue Geschäftsmodelle vom Fahrzeug über die Ladeinfrastruktur und Dienstleistungsangebote bis hin zur Fahrzeugnutzung sollen eine schnellere Marktakzeptanz unterstützen.

Quelle: Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr 

Christoph Schroeder

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