Wirtschaft

Noch immer 17% Lohngefälle zwischen alten und neuen Bundesländern

Basierend auf Daten der Hans-Böckler-Stiftung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) sowie von Lohnspiegel.de hat die „Bild“-Zeitung das Lohngefälle zwischen den alten und den neuen Bundesländern berechnet. Demnach beträgt der Unterschied zwischen den Arbeitslöhnen auch 21 Jahre nach der Wiedervereinigung immer noch 17%. Die Daten beziehen sich auf Arbeitnehmer in kleineren Firmen und ohne Leitungsfunktion. Am ausgeprägtesten ist die Differenz bei Fräsern. Hier liegt der Unterschied bei 33%. Ein Großteil des deutlichen Unterschiedes ergebe sich aus der geringeren Tarifbindung der ostdeutschen Firmen und auch aus deren Größe. Die Betriebe im Osten sind in der Regel deutlich kleiner. Allerdings liegt der Lohn in den neuen Bundesländern in zwei von 100 untersuchten Berufen auch oberhalb des westdeutschen Lohnniveaus: Friseure verdienen im Schnitt 2% mehr, Briefzusteller sogar 4%.
 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.