Regionales

Nordrhein-Westfalen: Fünf Prozent mehr Betriebs-, Büro- und Verwaltungsgebäude genehmigt

Im Jahr 2011 genehmigten die nordrhein-westfälischen Bauämter Bauvorhaben für insgesamt 3.888 neue Betriebs-, Büro- und Verwaltungsgebäude. Wie Information und Technik Nordrhein Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 5,0 % mehr als 2010. Damit wurden erstmals seit drei Jahren bei Nichtwohngebäuden wieder mehr Baufreigaben als im Vorjahr erteilt. Zu diesem Anstieg hat die Entwicklung bei den Bauanträgen für Büro- und Verwaltungsgebäude (+33,8 % auf 293 Gebäude) und für Handels- und Lagergebäude (+15,5 % auf 1.164 Gebäude) maßgeblich beigetragen. Darüber hinaus handelte es sich bei den genehmigten Bauvorhaben um 513 Fabrik- und Werkstattgebäude (+17,1 %), 1.290 Landwirtschaftliche Betriebsgebäude (−2,1 %) und 628 sonstige Gebäude (−12,8 %).

Der Rauminhalt der 3.888 neuen sog. „Nichtwohngebäude” erhöhte sich gegenüber 2010 um 2,6 % auf über 30 Millionen Kubikmeter. Den höchsten Zuwachs beim umbauten Raum verzeichneten die Statistiker bei den Büro- und Verwaltungsgebäuden. Der genehmigte Rauminhalt erhöhte sich bei dieser Gebäudeart im Jahr 2011 um 60,8 % auf 2,1 Millionen Kubikmeter.

Der höchste Anstieg der Zahl der Baugenehmigungen für Nichtwohngebäude konnte im Regierungsbezirk Arnsberg (+20,0 %) verzeichnet werden. Auch in den Regierungsbezirken Detmold (+8,8 %), Münster (+5,3 %) und Köln (+3,5 %) wurden 2011 mehr Nichtwohngebäude genehmigt als 2010. Lediglich für den Regierungsbezirk Düsseldorf musste ein Rückgang (−10,3 %) konstatiert werden.
 

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