Regionales

NRW: Arabische Welt gewinnt als Handelspartner weiter an Bedeutung

"Die Region wird ein immer wichtigerer Handelspartner für die nordrhein-westfälischen Unternehmen", so der Nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister Voigtsberger nach der Rückkehr von seiner Reise in die arabische Golfregion. Zwischen dem 20. und 24. November warb der Minister vor allem für eine Verbesserung der Wirtschaftsbeziehungen zu den Wüstenstaaten. In Dubai, auf der größten Baumesse des Mittleren Ostens, der „The Big 5“, stellte Nordrhein-Westfalen mit 45 von 165 Unternehmen im deutschen Pavillon die größte Einzelvertretung eines Bundeslandes dar. "Wir wissen, dass wir nicht immer die billigsten sind, aber häufig die besten. Mit den innovativen Ideen unserer Ingenieure und den passgenauen Umsetzungen unserer Handwerker bieten wir individuell zugeschnittene Lösungen für viele Aufgabenstellungen auf höchstem technologischem Niveau bei sparsamen Ressourceneinsatz an", so der Minister. Voigtsberger besuchte auch Katar, eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt, in der außerdem die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 stattfinden wird. Dort zeigte Sheikk Faisal al Atani großes Interesse an fachlicher Kompetenz aus NRW und schlug dem Minister vor, nächstes Jahr mit einer Wirtschaftsdelegation nach Katar zurückzukehren, um nordrhein-westfälische Unternehmen bei den anstehenden Bauprojekten einzubinden.

Deutschland ist einer der wichtigsten Handelspartner für Katar. Dabei importiert das Land hauptsächlich Autos und Autoteile (25,7 %), Maschinen (21,1 %), Elektrotechnik
(10,7 %), Eisen und Stahl (6,8 %), Elektronik (6,3 %) und Metallwaren (4,2 %) aus der Bundesrepublik. Die Hauptexporte aus der NRW bestehen aus Chemischen Erzeugnissen, Maschinen, Metallen und Kraftwagen und Kraftwagenteile.

 

 

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