Wirtschaft

Österreichische Mittelstand holt auf, aber noch unter dem Vorkrisenniveau

Der österreichische Mittelstand hat 2011 weiter zugelegt, allerdings das Vorkisenniveau von 2008 noch nicht erreicht. 52,6% der befragten Firmen bewerteten die Geschäftslage dennoch mit „gut“ oder sogar „sehr gut“, im Vorjahr waren es 52,1%. Der Anteil der Unternehmen, die ihre Geschäftslage mit „mangelhaft“ oder „ungenügend“ einschätzen, ging von 9,0 auf 6,4% zurück. Die Investitionsbereitschaft der Mittelständler ist allerdings auf den niedrigsten Wert seit 10 Jahren gefallen. Nur noch 44,6% der befragten Unternehmer wollen in den kommenden Monaten Investitionen durchzuführen (2010: 50,7%)

Creditreform hat insgesamt 1.800 kleine und mittlere Unternehmen in Österreich befragt. Demnach können 35,8% dieses Jahr einen Umsatzzuwachs verzeichnen (2010: 40,6%). 15,7% berichten von einem Umsatzrückgang (2010: 21,6%). Die Gewinne sind hingegen nur bei 23,8% gestiegen, 26,2% berichten von einem Ertragsrückgang. Die österreichischen Mittelständler sind in der Summe noch mehrheitlich optimistisch: 25,7% rechnen mit weiter steigenden Umsätzen, sinkende Umsätze erwarten hingegen 20,0%. 33,6% der KMU verfügen über eine Eigenkapitalquote von über 30%. Dem entgegengesetzt verfügen 29,7% nur über eine Eigenkapitalquote von unter 10% und sind damit zu schwach kapitalisiert. (Quelle: Creditreform)

 

 

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