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Online-Stellensuche: Bekannte Portale haben die Nase vorn

Laut einer Studie aus dem Jahr 2013 suchen Bewerber zu 96 Prozent online nach Jobs. Der Stellenmarkt in Zeitungen hat damit weitgehend ausgedient. Wichtig sind, neben der Online-Stellensuche, aber auch informelle Wege wie Freunde und Bekannte, oder Business-Netzwerke wie XING oder LinkedIn. Bei der Online-Stellensuche können Bewerber wählen zwischen Jobportalen, auf denen Unternehmen ihre freien Stellen posten oder so genannten Metacrawlern, also Job-Suchmaschinen, die aus zahlreichen Stellenbörsen die freien Stellen listen.

 

Indeed, online-stellensuche
Die Jobsuchmaschine Indeed ist eines von zahlreichen wachsenden Jobportalen im Internet. (Bild: Indeed).

Wie gehen Bewerber bei der Online-Stellensuche vor?

Die Online-Stellensuche beginnt für die meisten Bewerber bei Google – mit Suchbegriffen wie „Job“, „Stellensuche“, „Karriere“ etc. Seit 2009 wachsen diese Zahlen kontinuierlich an. Über welche Jobportale und Stellenbörsen Bewerber bei der Online-Stellensuche suchen, hängt stark von der Qualifikation, bzw. vom gesuchten Job ab. Während so genannte Blue-Collar-Jobs hauptsächlich über die Agentur für Arbeit laufen, sucht man die so genannten White-Collar-Jobs in erster Linie über Stellenbörsen wie stepstone.de, karriere.de, monster.de oder indeed.de.

Jobportale müssen bekannt werden, wenn sie erfolgreich sein wollen

Der Jobseite indeed.de (Slogan „How the World Works“) ist es mit großangelegten Kampagnen gelungen, seit ihrer Gründung im Jahr 2004 zum meistgenutzten Jobportal in den USA (indeed.com) und mittlerweile auch weltweit aufzusteigen.

https://youtu.be/Dvd1_P4r7OA?list=PL6qIzGkkiXFGDIn8ExkCQ0Tt78OkB61Jx

Quelle: Indeed / YouTube

Ein Jobportal lebt von den eingestellten Jobs – die Werbespots richten sich deshalb vor allem an Unternehmen und HR’ler, die Stellen zu vergeben haben. So auch dieser: Der Fokus liegt klar auf der Chance, ein kompetentes Team von Fachleuten über die Jobsuchmaschine zu rekrutieren.

https://youtu.be/ANtbbXUqmmg?list=PL6qIzGkkiXFGDIn8ExkCQ0Tt78OkB61Jx

Indeed / YouTube

Mit den Kampagnen nahm sich indeed.de einen Grundsatz zu Herzen, der vor allem gilt, seit die Online-Stellensuche immer wichtiger wird – und bei Google beginnt: Der Markenname muss bekannt werden. Denn bei der generischen Google-Suche ist der Großteil der Sucheingaben der Markenname eines Jobportals.

Online-Jobportale: Potenzial noch nicht ausgeschöpft

Der Markt für Online-Jobportale wird weiter wachsen. Denn die Flexibilität der Bewerber und ihre Wechselbereitschaft nehmen aus sozialstrukturellen Gründen weiter zu. Hinzu kommt: Unternehmen suchen schon heute händeringend nach qualifizierten Fachkräften für neu entstehende Aufgaben – das tun sie vornehmlich online. Stellenbörsen im Internet tun also gut daran, in ihre Bekanntheit und ihren Wiedererkennungswert zu investieren.

Katja Heumader

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