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Online-Umfrage: Zwei von drei Deutschen nutzt zwei oder mehr internetfähige Geräte

Zwei Drittel der Deutschen nutzen zwei oder mehr internetfähige Geräte. Fast jeder dritte Deutsche (32 Prozent) verwendet sogar mindestens drei. Das geht aus aktuellen Online-Umfrage hervor. Der Software-Anbieter TeamViewer® befragte hierzu 2.000 Bundesbürger zwischen 15 und 65 Jahren. Unternehmen sehen aufgrund dieses Trends steigende Betriebskosten auf sie zukommen.

Sprunghafter Anstieg mobiler Internetnutzung

Die Zahlen aus der TeamViewer®-Umfrage bestätigen den Trend der kürzlich veröffentlichten ARD/ZDF-Onlinestudie 2013: Den sprunghaften Anstieg mobiler Internetnutzung aufgrund wachsender Verbreitung mobiler Geräte belegt hat.

So gaben zwei Drittel (66 Prozent) der Befragten an, dass sie zwei oder mehr internetfähige Geräte (zum Beispiel Desktop-Computer, Tablets, Spielekonsolen mit Internetzugang oder Smartphones) mindestens ein Mal pro Woche nutzen. Fast jeder dritte Deutsche (32 Prozent) verwendet mindestens drei und beinahe jeder Siebte (14 Prozent) sogar vier oder mehr mobile Endgeräte. Zudem gaben 39 Prozent an, dass sie 2013 so viele Endgeräte verwenden wie nie zuvor.

BYOD: Risiko steigt an

Mit der Zahl der Endgeräte steigt jedoch auch das Risiko, dass sich benötigte Informationen beziehungsweise Dateien auf einem anderen Gerät befinden, als auf dem, das man gerade nutzt. So gab eine große Mehrheit (86 Prozent) der von TeamViewer® Befragten an, dass sie Zugriff auf private oder berufliche Computer haben möchte, egal wo sie sich befinden.

Diesem Phänomen versuchen Unternehmen mit BYOD, Bring Your Own Device, gerecht zu werden. Dabei handelt es sich um eine Organisationsrichtlinie, die regeln soll, auf welche Weise Mitarbeiter ihre eigenen elektronischen Bürogeräte zu dienstlichen Zwecken nutzen dürfen. Neben Sicherheit- und Gesetzesfragen, fordert BYOD auch die IT-Infrastruktur heraus. Denn sie läuft der Vereinheitlichung entgegen. Zahlreiche Unternehmen befürchten, dass mit BYOD die Komplexität und damit der Betriebsaufwand in ihrem Hause steigt.


Erfahren Sie auf Seite 2: Mitarbeiter wünschen sich einen „Fernzugriff“ auf Unternehmensdaten sogar während eines Dates.

Christoph Schroeder

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