Technologie

Optimierte Platinkatalysatoren erlauben Wasserstoff-Massenproduktion

Optimierte Platinkatalysatoren erlauben künftige Wasserstoff-Massenproduktion aus Erneuerbaren Energien:

Platin ist ein hoch leistungsfähiger und aktiver Katalysator, der nicht nur im Automobilbereich eingesetzt wird, sonder auch bei der Elektrolyse von Wasserstoff zunehmende Bedeutung erfährt. Allerdings ist Platin mit derzeit rund 55 Dollar pro Gramm sehr teuer und auch von der Verfügbarkeit her stark begrenzt. US-Forscher der University of Delaware haben nun ein neuartiges Verfahren zur Herstellung von Platin-Katalysatoren entwickelt, das hilft, den seltenen Rohstoff einzusparen. Das könnte zugleich auch einen Durchbruch für die Wasserstoff-Massenproduktion, dem „Energieträger der Zukunft“, bedeuten. Die Wasserspaltung per Elektrolyse funktioniert nur effizient, wenn die Elektrode der Zelle mit einem leistungsfähigen Katalysator ausgestattet ist. Bisherige Lösungsansätze, das hierfür benötigte Platin einzusparen, indem kleinste Partikel des Metalls auf ein Trägermaterial aufgebracht werden, warfen bislang noch deutliche Effizienzprobleme auf. Durch Auftragen einer atomaren Platinschicht auf einen kostengünstigen Träger aus Wolframcarbid wurde dieses Problem nun gelöst. Die Forscher sprechen von einem Durchbruch für die Wasserstoff-Massenproduktion durch Elektrolyse, beispielsweise mittels Solar- und Windenergie. Damit bietet sich der Energieträger Wasserstoff wieder zunehmend als Alternative zu Batteriesystemen bei der Speicherung Erneuerbaren Energien an.

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