Wirtschaft

Personalien KW 10

Inder Sanjiv Lamba rückt in den Vorstand von Linde
Der 46-Jährige Inder Sanjiv Lamba ist neues Mitglied im Vorstand des Dax-Konzerns Linde. Lamba wird sein Büro in Singapur führen und ist für das gesamte Asien-Geschäft von Linde verantwortlich.

 

Achleitner wird erste Frau im Linde-Aufsichtsrat
Die 44-Jährige Wissenschaftlerin Ann-Kristin Achleitner lehrt an der Technischen Universität München und ist Direktorin des Center for Entrepreneurial and Financial Studies (CEFS). Sie zieht nun als erste Frau in den Aufsichtsrat von Linde ein. Sie ist mit Allianz-Finanzvorstand Paul Achleitner verheiratet.

 

Bremer Reeder Stolberg unter schwerem Betrugsverdacht
Der US-Investoräußerte Oaktree äußerte zuerst den Verdacht auf Unregelmäßigkeiten bei der Reederei Beluga. Nun haben die Behörden wegen „erheblicher finanzieller Unregelmäßigkeiten in Bezug auf Umsatz und Liquidität“ die Ermittlungen aufgenommen und das Anwesen des Bremer Reeders Niels Stolberg (50) auf der Nordseeinsel durchsucht. Stolberg hatte seine Reederei zum Weltmarktführer für Schwertransporte auf See aufgebaut. Er hat inzwischen die Führung des Unternehmens auf aus „persönlichen Gründen“ abgegeben. Sein Nachfolger wurde Oaktree-Mann Roger Iliffe.

 

Sanierer übernimmt Führung bei Teldafax
Der erfahrene Remscheider Sanierungsexperte Hans-Gerd Höptner (69) übernimmt die Führung beim angeschlagenen Stromanbieter Teldafax. Den Vertrag als Vorstandsvorsitzender hat er bereits unterschrieben. Höptner wird sich am heutigen Freitag der Öffentlichkeit vorstellen. 

 

HSH Nordbank feuert Chefjustitiar Gößmann
Die HSH Nordbank hat dem Chefjustitiar Wolfgang Gößmann gekündigt. Grund seien Pflichtverletzungen im langjährigen Rechtsstreit mit einer türkischen Reederei. Die HSH hatte im Dezember Strafanzeige gestellt wegen „aller in Betracht kommenden Delikte bei der Beauftragung von Dienstleistern im Zusammenhang mit Rechtsstreitigkeiten mit einer türkischen Reederei“.

 

Bester Bankenchef der Welt bekommt Berufsverbot
Der Oberste Gerichtshof in Spanien hat den Vorstandschef der zweitgrößten europäischen Bank, der Banco Santander, Alfredo Sáenz, für drei Monate von seinem Amt suspendiert und gleichzeitig eine dreimonatige Haftstrafe verhängt. Das Urteil ist aber noch nicht rechtskräftig. Sáenz soll sich 1994 als damaliger Präsident der Santander-Tochter Banesto der Falschaussage schuldig gemacht haben. Er soll falsche Anschuldigungen gegen vier Geschäftsleute erhoben haben, um sie zur Rückzahlung ihrer Kredite zu zwingen. Santander hat die Finanzkrise vergleichsweise gut überstanden, Aufsichtsratschef Emilio Botin nannte Sáenz noch im Februar "den besten Bankchef der Welt".

 

Mexikaner baut Führung als reichster Mann weiter aus
Carlos Slim (71), Sohn libanesischer Einwanderer, hat seine Führung als reichster Mann der Welt (manche Menschen wie der König von Saudi-Arabien werden/lassen sich jedoch nicht schätzen) weiter ausgebaut. Seine erste Million hatte er bereits mit 17 Jahren an der Börse verdient. Mittlerweile sind es 27 Mio. pro Tag – während 20 Prozent der Mexikaner mit weniger als zwei Dollar pro Tag auskommen müssen. In den vergangenen zwölf Monaten hat er sein Vermögen um 20,5 Mrd. auf 74 Mrd. Dollar erweitert.

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