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Personalmarketing: Bedarf wächst und wächst und wächst …

Wie finde ich meine Fachkräfte von morgen? Für immer mehr Unternehmen stellt sich genau diese Frage. Im Zuge des von Ökonomen prognostizierten Fachkräftemangels stehen Firmen im Bereich Personalmarketing vor ganz neuen Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund steigt die Bedeutung von Online-Recruiting und Employer Branding.

Bewerbersuche – für manche inzwischen ein Dauerproblem

Büro, Feierabend, Unbesetzte Stellen, Fachkräftemangel
Immer mehr Stühle bleiben unbesetzt (Bild: Margot Kessler / pixelio.de).

Der deutschen Wirtschaft geht es, sowohl was den europäischen als auch außereuropäischen Vergleich betrifft, relativ gut. Die Auftragsbücher sind gefüllt und viele Unternehmen haben Bedarf nach geeignetem Personal. Dieses wird in einigen Branchen – vor allem in den sogenannten MINT-Berufen – von immer mehr Firmen meist vergeblich gesucht. Inzwischen handelt es sich nicht allein um gut ausgebildete Akademiker, wie dem berühmt-berüchtigten Ingenieur, sondern um Fachkräfte mit den unterschiedlichsten Qualifikationen. Zu diesem Ergebnis gelangt die Studie „Fachkräfteengpässe in Unternehmen“ des deutschen Instituts der Wirtschaft (IW Köln).

Den darin enthaltenen Daten zufolge, bestehen bei 106 der rund 580 analysierten Berufe schon seit gut zwei Jahren Engpässe. Bei diesen gab es zwischen September 2011 und August 2013 kontinuierlich deutlich weniger Arbeitslose als offene Stellen. Für 56 dieser Engpassberufe war eine abgeschlossene Berufsausbildung nötig, für 25 ein Fortbildungsabschluss und für weitere 25 ein Studium. Vor dem Hintergrund dieser Zahlen lässt sich durchaus von einem Dauerproblem sprechen.

Online-Recruiting & Employer Branding – Personaler müssen umdenken


Aus diesem Grund muss sich die deutsche Wirtschaft in Bezug auf Fachkräftegewinnung und -sicherung etwas einfallen lassen. In den öffentlichen Diskussionen ist vermehrt vom Online-Recruitig sowie Employer Branding die Rede. Beim ersteren handelt es sich um die Erarbeitung und Umsetzung ganzheitlicher Online-Strategie, um Auszubildende und Fachkräfte erfolgreich für sich zu werben. Dazu hat das Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft (RKW) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) einen Leitfaden für erfolgreiches, zielgruppenorientiertes Personalmarketing herausgegeben – Checklisten und Positivbeispiele inklusive. Beim zweit genannten geht es um den Aufbau einer Arbeitgebermarke. Dabei sollen vor allem die Mitarbeiter, sowohl nach innen als auch nach außen, als Markenbotschafter wirken.

Erfolgreiches Personalmarketing – probieren UND studieren

Vor dem Hintergrund eben beschriebener Entwicklungen steigt ironischerweise auch im Personalmarketing der Bedarf an qualifizierten Personal, die den immer komplexer werdendem Aufgabenfeld gerecht werden. Deshalb bietet sich für immer mehr Studierende die Möglichkeit für ein Praktikum in den Bereichen Personalentwicklung, Arbeitsorganisation, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit. Wer über die entsprechende Qualifikation verfügt und schon immer Antworten auf die Frage finden wollte: „Was machen Personaldienstleister eigentlich genau?“, der findet diese bei den Experten der Staffxperts GmbH. Denn manchmal geht probieren nicht über studieren, aber wenn man beides geschickt kombiniert, ist man für die zukünftigen Herausforderungen des Personalmarketings ideal gerüstet.

Christoph Schroeder

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