Wirtschaft

Peugeot mit gutem ersten Halbjahr, sieht allerdings Gefahren im zweiten

Der französische Autobauer Peugeot Citroën (PSA) konnte im ersten Halbjahr 2011 von der starken internationalen Nachfrage profitieren und steigerte seinen Umsatz um 9,7% auf 31,1 Milliarden Euro. Der operative Gewinn stieg um 1,8% auf 1,157 Milliarden Euro. Besonders das Geschäft außerhalb Europas habe angezogen. Allerdings warnt Europas Branchenzweiter für die zweite Jahreshälfte vor den Auswirkungen der gestiegenen Rohstoffpreise und des Japan-Bebens. Beides werde die Automobilsparte wohl belasten.

PSA hatte 2010 rund 1,1 Milliarden Euro Gewinn gemacht (2009: 1,2 Milliarden Euro Verlust). Dadurch konnte der staatliche Hilfskredit bis Ende April 2011 schneller zurückgezahlt werden als zunächst vermutet. Zu dem Konzern gehören neben den Marken Peugeot und Citroën auch der Automobilzulieferer Faurecia, das Logistikunternehmen Gefco sowie mehrere Finanzdienstleistungen. Drei Viertel des Umsatzes entfallen auf das Autogeschäft.
 

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