Panorama

Pflanzenschutzmittelrückstände in Lebensmitteln weiter rückläufig

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat seine jährliche Untersuchung zu Pflanzenschutzmittelrückständen veröffentlicht. Aus der aktuellen „Nationalen Berichterstattung Pflanzenschutzmittelrückstände in Lebensmitteln 2009“ geht hervor, dass die Überschreitungen weiter kontinuierlich abnehmen. Die Überschreitungen des geltenden Rückstandshöchstgehaltes gingen demnach von 2,7 Prozent 2007 über 1,9 Prozent 2008 auf nun 1,6 Prozent im Jahr 2009 zurück. Noch deutlicher zeigte sich diese Entwicklung bei Lebensmitteln aus den anderen EU-Staaten: Während 2007 noch bei 5 Prozent aller untersuchten Proben Überschreitungen der Rückstandshöchstgehalte auftraten, ging dieser Wert 2008 auf 3 Prozent und 2009 auf 1,5 Prozent zurück. Als Grund wird vor allem das vollständige Inkrafttreten der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 angeführt, durch die seit dem 1. September 2008 EU-weit einheitliche Rückstandshöchstgehalte gelten. Das Niveau ist bei Erzeugnissen aus Drittländern außerhalb der EU allerdings noch deutlich höher: Der Anteil der beanstandeten Proben reduzierte sich von 9,5 Prozent im Jahr 2007 über 9,1 Prozent 2008 auf immer noch hohe 8,6 Prozent in 2009.

 

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