Energie & Umwelt

Polen will Kohle-Förderung ausweiten – Ostbrandenburg betroffen

Die Frage nach einer sicheren und unabhängigen Energieversorgung hat in der Welt an Bedeutung gewonnen. Auch Deutschlands Nachbar Polen möchte sich von dem Rest der Welt in Energiefragen unabhängiger machen. Dafür hatte das Land bisher nur eine Antwort: Kohle. 90% der Energieerzeugung in Polen wird aus dem Rohstoff Kohle gewonnen. Erneuerbare Energien bilden nur einen kleinen Anteil an der Stromversorgung. Weil für ein geplantes 6.000 Megawatt Atomkraftwerk keine Investoren vorhanden sind, wendet sich Polen der Braunkohle zu. Unter polnischem Boden lagern die größten Braunkohlevorkommen Europas. Deswegen soll in der Nähe der polnischen Seite des angrenzenden Ortes Gruben, östlich der Neiße, ein Braunkohletagebau und ein dazugehöriges 3.000 Megawatt Kohlekraftwerk entstehen. Wegen dem Bauvorhaben müssten 2000 Menschen umgesiedelt werden. Die Bewohner auf deutscher und polnischer Seite sind jedoch gegen das Projekt und haben bisher vergeblich versucht, den Tagebau zu verhindern. Aufgegeben haben sie aber noch nicht.

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