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Positive Gedanken machen Erfolge

… aus der wöchentlichen Kolumne von Gertrud Hansel, Coach und Geschäftsführerin der „Schule für Unternehmer“.

Think positiv – mehr als nur ein Sprichwort: Heute scheint die Sonne. Einer der Juli-Tage, die so sind, wie wir uns den Juli üblicherweise vorstellen. Ein wenig kalt zwar noch, aber blauer Himmel. Morgens einmal kurz draußen stehen, tief Luft holen und ein Gefühl von „Ja, lass es rein das Leben“. Ein Kaffee auf der Terrasse, das übliche Morgenprogramm … eventuell mit ein bisschen Yoga … und auf dem Weg zur Arbeit entdecke ich lauter gute Gedanken in meinem Kopf. Ich freu mich aufs Büro, auf meine Coachees und auf ein Meeting heute Nachmittag. Und immer wieder kleine Pausen, in denen ich gedanklich nachschaue, was heute schon geschafft wurde. Am Abend stelle ich dann fest, das war ein wirklich guter Tag. Ich komm freudig zuhause an und habe sogar noch Lust, ein paar Hausarbeiten zu erledigen. Zufriedenheit hat sich in mir breit gemacht.

Ein guter Tag. Zufall? Oder Verhaltensweisen, die automatisch zu diesem Ergebnis führen (müssen/können)?

Meine Erfahrung ist, dass die erste halbe Stunde des Tages oft das Tagesergebnis klar beeinflusst. Was denke ich beim Aufstehen? Wie verhalte ich mich zu Beginn des Tages? Ich habe mir eine gute Gewohnheit zu Eigen gemacht. Morgens beim Zähne putzen überlege ich mir immer: „Worauf freue ich mich heute?“. Seit ich das mache, stelle ich fest, dass es immer an jedem Tag etwas gibt. Man vergegenwärtigt sich dann auch, warum es sich gelohnt hat, aufzustehen. Und vergessen Sie nicht: Bewegung ist wichtig! Früher hatte ich einen Hund, da war das einfach. Jetzt gibt es ein paar Yoga-Übungen. Rechtzeitig aufstehen, so dass Zeit und Raum bleibt für ein motivierendes Morgenprogramm. Und ein Zeitfenster, das mich innerlich ruhig macht. Ein guter Start in den Tag.

Natürlich ist das noch nicht alles, um mich in einem guten Zustand zu halten. Da habe ich mir im Lauf der Zeit noch weitere positive Angewohnheiten angeeignet: Auf dem Weg zur Arbeit habe ich schon einen To-Do-Zettel dabei. Dann brauche ich nicht darüber nachdenken, was ich heute nicht vergessen darf, kann es gleich notieren und habe mehr Zeit für Angenehmes. Im Büro angekommen, da gibt es immer etwas, worüber ich mich freue. Ein motivierender Tagesspruch, den ich gleich mal aufschlage, ein paar Blumen, die das Büro verschönern, oder meine Tasse, die mir besonders gut gefällt. Und dankbar bin ich auch immer wieder darüber, dass ich in einem schönen Büro mit lauter tollen Menschen arbeiten darf, die Quelle für neue Inspirationen sind. Ein freudiges Hallo und ein kurzes „na, wie geht’s“ – da kommt immer ein Lächeln zurück, ein guter Start in den Arbeitstag. Und immer auch ganz wichtig: Ein Blick in unseren Bürogarten, der einem die schönen Dinge im Leben vor Augen führt – im Rhythmus der Jahreszeiten.

Einer meiner Schlüssel während des Tages ist, das Erkennen und Realisieren von Erfolgen und erledigten Aktivitäten. Manchmal ist es schwieriger, diese zu sehen. Dann fällt es leichter, wenn ich sie aufschreibe. Aber ich freue mich immer über das, was geschafft ist. Was ich in jedem Fall brauche, sind Pausen. Kurze Pausen, die Zeit zum Reflektieren geben. Kleine Pausen, die fest in den Alltag eingebaut sind. Diese verhindern, dass ich im Hamsterrad lande. Sie unterstützen mich dabei, Abends mit dem Gefühl von: „Ich habe heute was geschafft“ nach Hause zu gehen. Und abends ist es wieder wichtig, etwas zu haben, auf das man sich freuen kann. Ein schönes Essen, Zeit mit Partner, Kindern oder Freunden oder einfach mal ein Abend ganz gemütlich zum Entspannen alleine.

Mein Trick ist das Freuen. Und das Bemerken. Und das Dankbar sein. Auch über die kleinen Dinge im Leben. Denn ich weiß: Gute Gedanken machen einen guten Zustand und in einem guten Zustand habe ich Erfolge. Papierarbeit geht mir leichter von der Hand und Menschen bekommen etwas von meiner guten Laune ab. Ich bin weniger gestresst und genervt. Alles macht dann einfach mehr Spass. Auch die Dinge, die ich eigentlich nicht so gerne mache.

Machen Sie doch die nächste Woche einmal mit. Lassen Sie uns zusammen die erste halbe Stunde des Tages mit positiven Gedanken füllen. Sorgen wir doch gemeinsam dafür, Dinge zu tun, die uns gut tun. Und lassen Sie uns an Pausen denken. Nicht nur an die großen Urlaubszeiten. Die kleinen Pausen – öfter mal 5 oder 10 Minuten, um wieder klar zu sehen, was der nächste Schritt ist. Der Erfolg zeigt sich schnell, das verspreche ich Ihnen.

Erfolge sind wichtig. Erfolge motivieren. Erfolge machen Spass.

Eine gute Woche wünscht Ihnen

Ihre   Gertrud Hansel

 

Stichwörter zur Kolumne: Business Coaching in Augsburg, Workshops in Augsburg, Unternehmer Training in Augsburg

 

Zur Autorin:

Gertrud Hansel, Betriebswirtin (VWA) und NLP-Master (DVNLP), begleitet seit 1993 Unternehmen in Phasen der Gründung-, Wachstum-, Sicherung und Neuausrichtung und versteht unter dem inflationär verwendeten Begriff „Coaching“ die zielorientierte, individuelle Beratung und Begleitung von Unternehmern, die wichtige Ziele realisieren und schwierige Probleme – geschäftlich wie privat – lösen wollen. Dabei spielt die persönliche Strategie die entscheidende Rolle.

In ihrem Coaching können Denkbarrieren durchbrochen, persönliche Hindernisse erkannt und wirksames Handeln ausgelöst werden. Ein solcher Dialog ist durch nichts zu ersetzen. Die Fähigkeit, unsichtbare Zusammenhänge sichtbar zu machen, der eigenen Intuition zu vertrauen sowie neue Lösungsmöglichkeiten zu finden, die zuvor nicht vorstellbar waren, sind die wichtigsten Erfolgsfaktoren der Coachingkompetenz von Gertrud Hansel.

„Hinter jedem erfolgreichen Unternehmen steht ein erfolgreicher Mensch!“ Dieser Leitsatz steht vor allen Aktivitäten der „Schule für Unternehmer“. Hier erhalten Sie Coachings, Trainings und Workshops zu relevanten Themen aus dem Unternehmeralltag. Spezialisiert auf die Themen Marketing und Kommunikation, um den Unternehmenserfolg von KMU-Betrieben nachhaltig zu sichern und zu verbessern.

Weitere Informationen finden Sie unter www.schule-fuer-unternehmer.de.

 

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