Wirtschaft

Potentieller militärischer Konflikt zwischen Iran und Israel treibt Spritpreise nach oben

Die Spritpreise in Deutschland befinden sich momentan in einem Höhenflug. Am Freitag kostete der Liter Super E10 im Schnitt rund 1,62 Euro, etwa 10 Cent mehr als noch im Vormonat. Hintergrund des Anstiegs sind die hohen Rohölpreise von mehr als 120 Dollar pro Barrel.

Ein Grund für den sprunghaften Anstieg liegt im spannungsreichen Persischen Golf. Der dort schwelende Konflikt zwischen dem Iran und Israel befeuert Befürchtungen über einen Lieferstopp von Erdöl aus der Region. Momentan erwägt Israel nach unbestätigten Berichten einen Angriff auf den Iran, weil es dem islamischen Staat vorwirft, heimlich den Bau einer Atombombe voranzutreiben.

Im Falle es eines militärischen Aufeinandertreffens könnte der Iran die Öltransporte aus der Region behindern oder sogar komplett lahmlegen. Durch die Straße von Hormus, eine Meerenge die an iranisches Gewässer grenzt, verlaufen etliche Öltransporte.

Neben diesem Umstand erklärten die Konzerne Shell und Aral die Preisbildung an den Tankstellen mit hohen Wiederbeschaffungspreisen am Treibstoffmarkt in Rotterdam.

(sm)
 

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