Wirtschaft

Puma setzt auf Nachhaltigkeit und legt seine Umweltschäden offen

Der Sportartikelhersteller Puma hat als eines der weltweit ersten Großunternehmen seine Umwelt-Rechnung offen gelegt. Demnach belaufen sich die Schäden an Natur und Umwelt durch sein Wirtschaften, beispielsweise durch Treibhausgasausstoß und den Wasserverbrauch, auf 94,4 Millionen Euro. Puma wertet dies als ersten Schritt zu einer umfassenden ökologischen Gewinn- und Verlustrechnung – inklusive der gesamten Zulieferkette. Dies soll helfen, Ansätze für ein nachhaltiges Geschäftsmodell zu entwickeln und weitere Konzerne zum Mitmachen animieren. In den USA ist der Chemiekonzern Dow Chemical der Vorreiter. Nun warten anscheinend Firmen wie Daimler, Siemens oder Coca-Cola auf die öffentliche Reaktion auf die Umwelt-Rechnung. Sollte das Nachhaltigkeitsprogramm und eventuelle Verbesserungen einen großen Imagegewinn und einen wachsenden Zuspruch durch die zunehmend sensibilisierten und kritischen Konsumenten einbringen, dürfte die Veröffentlichung eines Umwelt-Schadenwertes Schule machen.

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