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Rapidshare weitet Geschäftsmodell auf Smartphones aus und kämpft mit Gerichtsurteil

Der in der Schweiz ansässige Filehoster Rapidshare weitet seine Reichweite zunehmend auf mobile Endgeräte aus. Zunächst wurde die Webseite überarbeitet und eine für Smartphone optimierte Version hinzugefügt, in der die wichtigsten Features zur Verfügung stehen. Darüber ist es möglich, dass riesige Datenarchiv auch von unterwegs aus zu erreichen. Implementiert wurden dabei die Account-Einstellungen, Up- und Download und die Anzeige eigener Dateien in die mobile Version von rapidshare.com.

Kürzlich hatte das Unternehmen zudem eine App für das iPhone veröffentlicht, mit der neben Up- und Downloads auch eine direkte Medienwiedergabe der heruntergeladenen Dateien möglich ist. Die App ist für Premium-Kunden, sogenannte RapidPro-User, kostenlos, während Free-User 2,99 Euro bezahlen müssen. Eine Umsetzung für das iPad und für Android-Geräte ist in Planung.

Neben der Ausweitung des Geschäftsmodells muss sich Rapidshare momentan aber auch mit einem Urteil des Hanseatischen Oberlandesgericht auseinandersetzen. Dieses hatte zwar verkündet, dass das Hochladen eines Songs keine Verletzung des Urheberrechts darstelle, jedoch könne der entsprechende Filehoster dennoch zur Verantwortung gezogen werden. Rapidshare müsse, nach Meinung der Richter, proaktiv die Einstellung geschützter Werke verhindern und die Verbreitung der entsprechenden Links verhindern. Die bisherige Politik Rapidshares bewertete das Gericht als nicht ausreichend, obwohl der Konzern in dieser Hinsicht eine sehr konsequente Linie vertritt.

(sm)

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