Wirtschaft

Rasante Entwicklung der Medienbranche und des Werbemarktes bis 2015

Medienbranche: Price Waterhouse Coopers (PwC) hat eine Studie über die Entwicklung des Medienmarktes herausgegeben. Zwei Trends dürften dabei in den nächsten Jahren besonders ins Gewicht fallen: Durch das mobile Internet in Verbindung mit Smartphones und Apps wird der Umsatzanteil der digitalen Medien kräftig wachsen. Zum anderen führt das starke Wachstum in den boomenden Schwellenländern BRICS zu einem rasanten Ausbau des Breitbandinternets und der mobilen Nutzung des Internets. Dadurch werden die Branchenerlöse aus Werbung, Konsumentenausgaben und Zugangsentgelten deutlich profitieren: von 1,42 Billionen Dollar in 2010 (+4,6 Prozent) um 5,7 Prozent pro Jahr auf rund 1,87 Billionen Dollar 2015. Die Erlöse in Deutschland werden im gleichen Zeitraum um voraussichtlich 3,4 Prozent jährlich auf gut 103 Milliarden Dollar wachsen, das ist der vierte Rang nach den USA, Japan und China.
Werbemarkt: PwC geht davon aus, dass die Werbekunden bereits 2015 rund ein Drittel ihres Budgets in Online-Werbung investieren werden – mit einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 13 Prozent auf dann 130 Milliarden Dollar von insgesamt rund 578 Milliarden Dollar an weltweiten Werbeausgaben. Die Erlöse aus TV-Spots und Werbesendungen werden im Jahresdurchschnitt um 6,5 Prozent auf 232 Milliarden Dollar steigen, die Gesamterlöse aus der Zeitungswerbung werden bis 2015 um jährlich 2,3 Prozent auf rund 97,6 Milliarden Dollar steigen. Der Werbeumsatz im Bereich mobile Internetnutzung dürfte während der kommenden vier Jahren um durchschnittlich 25 Prozent pro Jahr am stärksten zulegen, allerdings auf weit niedrigerem Niveau (neun Milliarden Euro).
 

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