Wirtschaft

Ratingagentur stuft neun Euro-Länder herab

Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat neun Euro-Länder herabgestuft, Frankreich und Österreich verloren dabei ihr Top-Rating AAA, Italien wurde gleich um zwei Stufen schlechter bewertet. Die weiteren Staaten sind: Spanien, Portugal, die Slowakei, Slowenien, Malta und Zypern. S&P drohte zudem auch mit der Herabstufung des Rettungsschirms EFSF. Hintergrund ist die anhaltende Verunsicherung über die weitere Entwicklung in der Euro-Zone, die stockenden Verhandlungen zwischen Griechenland und den privaten Gläubigern und die Eintrübung des wirtschaftlichen Umfeldes. Die Europäische Zentralbank hat angekündigt, alles nötige für eine Beruhigung zu unternehmen, und hat bereits für zusätzliche Liquidität gesorgt.

Bundesfinanzminister Schäuble äußerte derweil Kritik an der Ratingagentur: „Ich glaube auch nicht, dass Standard & Poor’s wirklich begriffen hat, was wir in Europa schon auf den Weg gebracht haben.“

 

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