Gesundheit

Rauchverbot: Gehören Raucherpausen bald der Vergangenheit an?

Die hitzigen Diskussionen wollen nicht abbrechen: In den Unternehmen und der Politik herrscht Uneinigkeit, wenn es um die generelle Abschaffung von Raucherpausen geht. Wie ließe sich so etwas wie ein Rauchverbot überhaupt durchsetzen? Inwieweit könnten Unternehmen und Arbeitnehmer ein entsprechendes Rauchverbot umgehen? Und welche Alternativen gibt es zum Glimmstängel?

Warum überhaupt das Rauchverbot?

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Raucherpausen versus Rauchverbot – eine Diskussion in Unternehmen und in der Politik, die bewegt (Bild: © Christopher Robbins/Digital Vision/Thinkstock)

Einerseits sind kurze Pausen nicht nur legitim, sondern aus gesundheitlicher Sicht gerade für Büroangestellte empfehlenswert. Mitarbeiter, die alle Nase lang auf dem Innenhof oder im Pausenraum eine Zigarette nach der anderen paffen, kosten den Arbeitgeber allerdings bares Geld. Werden sie einmal dringend gebraucht, sind sie nie am Platz und generell arbeiten sie deutlich weniger als ihre Kollegen. Aus diesem Grund fordern Arbeitgeber und Politiker in regelmäßigen Abständen ein Verbot der ungesunden und unökonomischen Pausen. Das sehen allerdings nicht alle Arbeitgeber so. Wenn der regelmäßige Nikotinschub das Wohlbefinden steigert, würde die Arbeit darunter keineswegs leiden – meinen zum Beispiel mehrere Betriebe aus Ulm, die das Vertrauensverhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer nicht zerrütten wollen und etwaige Sanktionen rigoros ablehnen.

Alternativen zum Rauchverbot

Die ständige Abwesenheit der Mitarbeiter kann man natürlich durch einen beidseitig akzeptablen Zeitplan umgehen. Statt großer Pausen könnten die Mitarbeiter kleine, regelmäßige Pausen wählen, die sie an einem bestimmten Ort zum Rauchen verwenden könnten. Abwesenheitsnotizen würde derweil verhindern, dass man gesucht, aber nicht gefunden würde. Die Arbeitgeber selbst könnten auch überlegen, ob sie nicht vielleicht auf die E-Zigarette umsteigen wollen. Bei Anbietern wie mr-smoke.de findet man zum Ausprobieren auch günstige Einweg-Modelle. Die elektrischen Glimmstängel bergen den Vorteil, dass man auch innerhalb des Gebäudes „rauchen“ könnte. Streng genommen wird dabei nämlich nichts verbrannt, sondern vielmehr verdampft. Mit Fruchtaroma oder Vanille-Duft würde man also sogar noch etwas zum guten Raumklima beitragen. Außerdem gilt es als belegt, dass das Dampfen gesünder ist als das Rauchen.

 

Oliver Foitzik

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