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Re-Start! Wie Unternehmen die Web-3.0-Zukunft erreichen

Im heutigen Beitrag der neuen AGITANO-Themenserie „Touchpoint Montagskolumne“ erläutert Ihnen die Marketingspezialistin und Management-Consultant Anne M. Schüller, was das so genannte Web-3.0 alles auszeichnet – und worauf Unternehmen zu achten haben, wenn sie von diesen Entwicklungen profitieren möchten.

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Ein paradigmatischer Wandel der Lebens-, Kauf- und Arbeitsstile ist unübersehbar. Mutige neue Anbieter mit ihren frischen, frechen Ideen treiben den Markt mit atemberaubender Geschwindigkeit voran. Alles wird immer schneller alt. Jeden Tag wird die Welt ein wenig digitaler. Und komplexer. Und auch sozialer.

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Social everything: (fast) die ganze Welt wird „sozial“

Virtuelle Netzwerke – und Geburtshelfer für eine neue Kultur des Miteinanders zwischen Unternehmen und ihren Kunden.  (Bild: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de)
Virtuelle Netzwerke – und Geburtshelfer für eine neue Kultur des Miteinanders zwischen Unternehmen und ihren Kunden. (Bild: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de)

Die Menschen rücken näher zusammen, die Solidarität wächst. Der Ton wird informeller, die Kommunikation direkter. Statt „Haben“ spielt „Sein“ eine größere Rolle. Eine Entwicklung vom „Ich“ zum „Wir“ zeichnet sich ab. Statt Abgrenzung rückt Teilhabe nach vorn. Ein riesiger Demokratisierungsprozess ist die Folge.

Wissen schlägt Macht. Nicht der Shareholder-Value, sondern die Kundenwünsche steuern heute die Unternehmen. Virtuelle Netzwerke sind die Auffangbecken für erodierende klassische Sozialstrukturen – und Geburtshelfer für eine neue Kultur des physischen Miteinanders. Die Digital Natives sind ihre Protagonisten.

Vernetzung und Kollaboration: die Schlüssel zum Ziel

Diese Zeitenwende betrifft nicht nur den Einzelnen als Mitglied einer Gemeinschaft sowie die Gesellschaft als Ganzes. Sie betrifft die Wirtschaft gleichermaßen und – spiegelbildlich betrachtet – auch das Innenleben einer Organisation.

Die wichtigsten Schlagworte heißen: öffnen, verflachen, verbreitern. Dabei werden „weiche Faktoren“, die sich in der Reputation eines Unternehmens manifestieren, fortan von ausschlaggebender Bedeutung sein. Und die Reputation selbst wird zu einem wesentlichen Bestandteil des Unternehmenswerts.

Reputation: die Valuta der Zukunft

Reputation kann – im Gegensatz zum Image – nicht einseitig von den Anbietern gesteuert werden. Denn Reputation entsteht nicht durch das, was man selbst über sich sagt, sondern durch das, was Dritte denken und sagen. Im Web läuft das größte Empfehlungsprogramm aller Zeiten.

Kontrolle findet nunmehr öffentlich statt. Wo ein Empörungswille ist, schlägt dieser schnell Wellen. Unternehmenslügen werden ruckzuck in Shitstorms verwandelt. So sorgt die ‚Weisheit der Vielen‘ dafür, dass sich die Spreu vom Weizen trennt. Und das Böse wird zunehmend aussortiert.

Seite 2: Re-Start: Wie Unternehmen die Zukunft erreichen

Christoph Schroeder

Ein Kommentar zu “Re-Start! Wie Unternehmen die Web-3.0-Zukunft erreichen

  1. Peinlich, peinlich! Wieder jemand, der nicht weiß, was das Web 3.0 bedeutet. Also: das ist das semantische Web! Man hätte vorher ruhig mal danach mit Google oder in der Wikipedia suchen können. Das hat sehr wenig zu tun, mit dem, was hier beschrieben wird. Für Tourismus und Reise ist sowas also etwa hier zu finden: travel-semantics.com

    Julius

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