Regionales

Regionalkonferenz stärkt der Energiewende in BW den Rücken

Nicht nur die Grün-Rote Regierung von Baden-Württemberg treibt den Ausbau von Erneuerbaren Energien nach vorne. Auch die regionalen Entscheidungsträger sehen gute Gründe, die Energiewende weiter zu unterstützen. Nach vier Regionalkonferenzen zum Thema Energiewende, an denen insgesamt 500 Bürgermeister, Landräte und Vertreter von Regionalverbänden und betroffenen Verbänden teilgenommen hatten, zeichnet sich für Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller ein eindeutiges Bild ab. Die Konferenzen hätten gezeigt, „dass der Wechsel hin zu den erneuerbaren Energien bei den politischen Entscheidungsträgern vor Ort auf große Zustimmung stößt.“ Auch wenn sich bei Einzelfragen noch Gesprächsbedarf besteht, stehen die Kommunen hinter dem geplanten Ausbau der Erneuerbaren. Vor allem bei der Windkraft gäbe es viel konstruktive Kritik. „Wir nehmen die Sorgen und Anregungen, die uns auf den Regionalkonferenzen mitgeteilt wurden, ernst“, so der Minister. 2012 wird die Regierung auch der Bevölkerung ihre Pläne und Ziele zur Energiewende darlegen.

Vor allem bei dem Ausbau der Windenergie gibt es weiterhin herbe Defizite in Baden-Württemberg. Die Regierung will deshalb besonders den Bau von Windkraftwerken weiter vorantreiben. Bis 2020 soll der Anteil der Erneuerbaren von 15% auf 40% erhöht werden. Bis dahin muss aber noch viel getan werden. Momentan decken Erneuerbare Energien nur etwa 17,2% des Energiebedarfs.

 

 

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