Wirtschaft

Regulierung netzbasierter Sektoren: Neues Vierteljahrsheft zur Wirtschaftsforschung erschienen

Die jüngsten Diskussionen über die Durchleitungspreise im Strom- und Gassektor, die Höhe der Bahn- und Wasserpreise sowie die Regulierung digitaler Netze im Telekommunikationssektor machen deutlich, dass effiziente staatliche Eingriffe an die technologischen und ökonomischen Rahmenbedingungen der jeweiligen Sektoren angepasst werden müssen. In dem neuen Vierteljahrsheft zur Wirtschaftsforschung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) werden die aktuellen Regulierungen und Herausforderungen in den Sektoren Telekommunikation, Strom, Bahn und Wasser diskutiert.

Während in der Telekommunikation neue Netzarchitekturen, Open Access und Investitionen in Glasfasernetze im Vordergrund stehen, spielt im Stromsektor das zunehmende, aber volatile Angebot aus erneuerbaren Energien eine wesentliche Rolle für die künftige Marktgestaltung. Auf der anderen Seite machen sowohl die immer noch geringe Zahl an Markteintritten im Bahnsektor als auch die monopolistischen Strukturen in großen Teilen der Wasserversorgung deutlich, dass die klassische, vor allem an statischer Effizienz orientierte Regulierung zumindest in diesen Sektoren ihre Bedeutung nicht verloren hat.

Die einzelnen Beiträge des neuen Vierteljahrsheftes zur Wirtschaftsforschung sind auf der Website des DIW Berlin eingestellt.

 

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