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Remote Back-Up: Sichere Lösungen für alle verwendeten Geräte

Der Verlust von Daten ist im privaten Bereich oft tragisch, im geschäftlichen Bereich kann er katastrophale Konsequenzen nach sich ziehen. Selbst wenn eine Wiederherstellung möglich ist, ist dieser Prozess nicht nur sehr zeitaufwendig, sondern auch mit erheblichen Kosten verbunden. Eine Umfrage im Mittelstand zum Back-up-Verhalten zeigt gut den Handlungsbedarf auf.

Back-up beugt Datenverlust vor

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[Bild: Gerd Altmann / pixelio.de]
Die Lösung schaffen regelmäßige Back-ups, die sämtliche relevanten Daten auf ein weiteres Medium auslagern. Doch Fehlkonfigurationen, fehlerhafte Bedienung, Routine oder schlicht das Fehlen von geschultem IT-Personal z. B. wegen eines Feiertags verhindern immer wieder die fristgerechte Ausführung. Hier helfen Remote Back-ups, die sich komplett aus der Ferne steuern lassen und die Sicherung ebenfalls über das Netzwerk vornehmen können. Sie bieten einen komfortablen Zugriff auf alle Funktionen und erlauben es, einen PC von jedem beliebigen Ort zu sichern.

Meist sehr technikorientiert

In der Geschichte der modernen IT-Netzwerke werden Remote Back-ups bereits seit vielen Jahren angewendet, um die Sicherheit zu erhöhen. Dabei geht es sowohl um die Steuerung der Software als auch um die Speicherung der Dateien auf Netzwerkservern oder in einer Cloud, um gegen Hardwareausfälle oder Unglücke wie Brände optimal geschützt zu sein. In der Vergangenheit haben diese Programme jedoch häufig unter verschiedenen Schwächen gelitten. Da sie sich vornehmlich an IT-Spezialisten gerichtet haben, wurde die Benutzerfreundlichkeit sehr lange vernachlässigt und gleichzeitig durch die Integration immer neuer Funktionen die Bedienung erschwert. Ebenfalls wurde oft nur unzureichend berücksichtigt, dass ein Netzwerk heute oft auch mobile Geräte wie Tablet PCs oder Laptops einschließt, die nicht permanent mit den lokalen Rechnern verbunden sind. Diese und die darauf erhaltenen Arbeitsdaten werden nur von sehr wenigen Programmen erfasst.

Neue Generation von Remote Back-ups im Markt

Erst mit einer neuen Generation von Anwendungen für das Remote Back-up, die über eine intuitive grafische Oberfläche verfügen und gleichzeitig auch die Verhältnisse in modernen IT-Umgebungen berücksichtigen, hat sich diese Lage geändert. Speziell entwickelte Software, wie das Mozy Remote Back-up, bietet seinen Anwendern nicht nur einen Zugriff auf bestehende Systeme, sondern automatisiert auch die Vorgänge weitgehend. Dadurch werden Administratoren entlastet und die Bedienbarkeit auch für Nutzer ohne spezielle Fachkenntnisse ermöglicht. Diese Automatisierung kann von einem vollautomatischen Remote Back-up ohne Eingreifen von außen über eine teilweise Steuerung bis hin zu einer manuellen Vorgehensweise reichen. Gleichzeitig ist es möglich, Dokumente auf unterschiedlichen Geräten zu synchronisieren, da die Bearbeitung einer Aufgabe mit mehreren Computern heute eher die Regel als die Ausnahme ist. Dies erhöht nicht nur den Komfort und die Arbeitseffizienz, sondern bietet auch eine maximale Sicherheit zum Schutz aller wichtigen Dateien und Informationen. Auf Wunsch kann ein Remote Back-up selbstverständlich dazu auch Datenbanken miteinbeziehen.

Heise Online beschäftigt sich auch regelmäßig mit dem Thema Back-up.

Oliver Foitzik

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