Finanzen

Rendite mit zertifizierten Anbietern

Wer mit seinem Kapital hohe Renditen erzielen will, der hat es derzeit schwer in der EU. Die Euro-Krise hat dazu geführt, dass der Leitzins sich auf einem historischen Tiefstand befindet. Erst vor einigen Wochen senkte die EZB ihn auf nun 0,15 Prozent. Drei Kriterien sind entscheidend, wenn man auf der Suche nach einer Anlage für sein Kapital ist: Sicherheit, Rendite und Verfügbarkeit.

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Wer hohe Rendite will, sollte auf zertifizierte Anbieter achten. (Bild: I-vista / pixelio.de)

Das magische Dreieck

Bevor man sich bei seiner Bank über Anlagemöglichkeiten beraten lässt, sollte man sich überlegen, ob man eine sichere Anlage sucht oder eine hohe Rendite anstrebt. Auch wenn Finanzberater immer wieder das Gegenteil behaupten: Beides gibt es nicht. So stehen sich bei den Anlagewünschen die beiden Kriterien Sicherheit und Rendite oft unvereinbar gegenüber. Vor allem, da die Zinsen für sichere Anlagen wie Festgeld oder Staatsanleihen momentan nicht einmal die Inflation ausgleichen.

Auch über den Punkt Verfügbarkeit sollte man sich vor dem Beratungsgespräch Gedanken machen: Wenn man sein Geld über zehn Jahre oder länger festverzinslich anlegt, kommt man meist nur mit Verlusten wieder an sein Kapital.

Zertifizierte Anbieter für Anlagen mit hoher Rendite

Wer mit seinem Kapital oder einem Teil davon zum Beispiel am Devisenmarkt spekuliert, der sollte darauf achten, dass die Metatrader Platform zertifiziert ist. Nur Plattformen, die von angesehenen europäischen Regulierungsbehörden zertifiziert sind, können als seriös gelten. In Europa sind die angesehendsten Finanzaufsichtsbehörden die britische Financial Conduct Authority (FCA), die deutsche BaFin und die zypriotische CySEC. Alle Finanzaufsichtsbehörden müssen sich nach der EU-Finanzmarktrichtlinie richten. Diese legt die Kontrollaufgaben der nationalen Behörden fest. Broker, Banken und Finanzdienstleister werden regelmäßig kontrolliert.

FCA-zertifizierte Finanzdienstleister müssen zum Beispiel regelmäßig Finanzberichte an die FCA übermitteln, das Risikopotenzial ihrer Anlagemöglichkeiten prüfen und genügend Kapitalreserven bereithalten, damit die finanzielle Stabilität gewährleistet ist.

Risikostreuung beachten

Wer sich für Geldanlagen mit hoher Rendite und damit auch mit hohem Risiko entscheidet, der sollte auf eine Streuung seines Risikos achten. So sollte zum einen natürlich niemals das gesamte Kapital in eine solche Hochrisikoanlage gesteckt werden. Zum anderen aber sollte man auch innerhalb der Anlagemöglichkeiten streuen: Man kann zum Beispiel einen Teil in Aktien, einen Teil in Edelmetalle und einen Teil in Devisen investieren. So kann das Risiko hoher Verluste zwar verringert, aber auch nicht ganz ausgeschaltet werden.

Katja Heumader

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