Neue Medien

Reporter ohne Grenzen benennen „Feinde des Internets“

Die NGO Reporter ohne Grenzen hat ausgewertet, welche Länder gegen ein unzensiertes Internet und freie Meinungsäußerung über dieses Medium vorgehen. Herausgekommen ist eine umfangreiche Studie sowie eine Liste mit zehn „Feinden des Internets“: Birma, China, Kuba, Iran, Nordkorea, Saudi-Arabien, Syrien, Turkmenistan, Usbekistan und Vietnam. Unter Beobachtung stehen Staaten, deren Regierungen Zensurmaßnahmen ergriffen haben, die als beunruhigend gelten: Frankreich, Australien, Bahrain, Weißrussland, Ägypten, Eritrea, Libyen, Malaysia, Russland, Südkorea, Sri Lanka, Thailand, Tunesien, die Türkei sowie Venezuela und die Vereinigten Arabischen Emirate. Weltweit zensieren 60 Staaten Online-Inhalte oder verfolgen Blogger, die ihre Meinung in dem Netz offen vertreten. Derzeit befänden sich laut ROG-Informationen 119 Online-Aktivisten und Blogger in Haft, weil sie im Web ihre Meinung frei geäußert haben. Allerdings ist von einer weit höheren Dunkelziffer auszugehen.

 

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