Energie & Umwelt

Rohölimporte 2011 um 28,2% verteuert trotz Rückgangs um 4,3%

Die deutschen Rohölimporte waren 2011 so teuer wie noch nie zuvor. Trotz eines Rückgangs von 4,3% gegenüber 2010 stiegen die Ausgaben um 28,2% auf 51 Milliarden Euro an. Im Jahresdurchschnitt hat die Tonne importierten Rohöls 583 Euro gekostet. Damit wurde sogar der bisherige Höchststand aus dem Jahr 2008 von 506 Euro pro Tonne Rohöl übertroffen. Im Mai 2011 war der Preis sogar auf 626 Euro je Tonne geklettert. Der größte Teil der Ölimporte entfielen mit 40,6% auf Russland, gefolgt von 13,7% aus Großbritannien und 7,5% aus Norwegen (es folgen Kasachstan, Nigeria, Libyen, Algerien, Aserbaidschan, Ägypten und Angola).

Laut Dr. Franz Alt, Experte für Erneuerbare Energien und bekannt als ehemaliger Moderator des 3sat-Magazins „Monitor“, wird der Ölpreis aufgrund des Rückgangs der Fördermengen und einem zunehmenden Verbrauch vor allem durch die Schwellenländer, weiter stark zunehmen. Die Alternative zu einem „Krieg um Öl“ sei daher der „Frieden durch die Sonne“. Sie ist jedem menschlichem Zugriff entzogen und schickt uns 15.000mal mehr Energie als zurzeit alle sieben Milliarden Menschen verbrauchen.

(mb)
 

 

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