Energie & Umwelt

Rückschlag für RWE: Baustopp für 2,6 Mrd. Euro Kohlekraftwerk

Die Baustelle des größten Kohlekraftwerks der Niederlande steht jetzt still. Grund dafür ist der Entzug der Bau- und Betriebsgenehmigung durch das höchste Gericht des Landes. Damit hat das Gericht einer Klage vieler niederländischen und deutschen Umweltverbände gegen das Kohlekraftwerk der RWE Recht gegeben. Der Einfluss des Kraftwerkes auf die umliegende Natur des Wattenmeeres sei nur ungenügend untersucht worden.

Drei Jahre wurde an dem 2,6 Milliarden Euro teuren Kraftwerk bereits gebaut und es ist nicht sicher, welche Auswirkungen das Gerichtsurteil auf das unfertige Projekt haben wird. Die Umweltverbände setzten nach diesem Sieg ihren Kampf gegen weitere geplante Kraftwerke in der Emsmündung fort.

RWE war, wie alle großen Stromanbieter Deutschlands, im Zuge der Energiewende und der neuen Wettbewerbssituation am Strommarkt in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Der Energiekonzern sah sich gezwungen, die Konzernkosten in den nächsten Jahren um 1,5 Milliarden Euro zu senken und weltweit 11.000 Stellen abzubauen.

 

 

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