Wirtschaft

Rumänien und Bulgarien sollen in den grenzkontrollfreien Schengen-Raum

Das EU-Parlament hat mit großer Mehrheit (487 zu 77) für die Aufnahme der EU-Mitglieder Rumänien und Bulgarien in den grenzkontrollfreien Schengen-Raum gestimmt. Die Regierungen von Frankreich, Deutschland und den Niederlanden hatten bislang dagegen votiert, vor allem wegen der angeblich laxen Korruptionsbekämpfung. Rumänien hat eine gemeinsame Grenze mit dem EU-Beitrittsaspiranten Ukraine und der Republik Moldau (vormals Moldawien). Durch den Schengen-Beitritt Bulgariens würde die Grenze zur Türkei länger. Kritiker befürchten, dass beide Länder mit der Kontrolle ihrer Grenzen und mit möglichen Flüchtlingsströmen überfordert sein könnten. Die Aufnahme in den Schengen-Raum soll nun im September von den EU-Innenministern verhandelt werden.

 

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