Wirtschaft

Rupert Murdoch hat durch seine Abhör-Strategie bereits 4 Mrd. Dollar verloren

Dem Multimilliardär und Boulevard-König Rupert Murdoch kommt der Skandal um seine Abhör-Strategie bei dem ehemaligen britischen Traditionsblatt „News of the World“ teuer zu stehen. Bereits vier Milliarden Dollar seien für die Schadensbegrenzung ausgegeben worden. Der Großteil (3,2 Milliarden) wurde dabei in den Kauf eigener Aktien gesteckt, um den Kurs nach dem Bekanntwerden des Abhörskandals zu stützen. Das entspricht rund 10% des jährlichen Konzernumsatzes. Ursprünglich war das Geld für die vollständige Übernahme des britischen Satellitensenders BSkyB vorgesehen. Angesichts der öffentlichen Empörung über die Abhöraffäre sowie des wachsenden politischen Drucks hat der Konzern sein Übernahmeangebot bereits zurückgezogen. Dadurch entstehen weitere Kosten von 38,5 Millionen Pfund für die Auflösung der Verträge sowie 5,2 Millionen Pfund für Berater und Banken. Durch den Kursverlust der Mediengruppe von rund 10% seit Anfang Juli sind Murdochs persönliche Unternehmensanteile zudem bereits um eine halbe Milliarde Dollar zusammengeschmolzen.

 

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