Wirtschaft

Russisch-deutscher Fonds für kleine und mittelständische Unternehmen

Russland und Deutschland haben vereinbart, einen gemeinsamen Fonds zur Unterstützung kleiner und mittelständischer Unternehmen zu gründen. Der Fonds mit einem Volumen von einer Milliarde Euro wird von der Kreditanstalt für Wiederaufbau und die russische Entwicklungsbank VEB aufgelegt. Hauptaugenmerk der Förderung sind innovative und energieeffiziente High-Tech-Projekte. Laut dem VEB-Chef Wladimir Dmitrijew dürfte die neue Förderanstalt für den innovativen Mittelstand etwa zwei bis drei Jahre brauchen, um richtig Fuß zu fassen. Die Vereinbarung wurde am Dienstag am Rande der russisch-deutschen Regierungskonsultationen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Präsident Dmitri Medwedew getroffen. Die Fondsidee ist dabei eine wesentliche Erweiterung und Vertiefung der bisherigen Zusammenarbeit zwischen der KfW und der VEB. Die Rahmenvereinbarungen belaufen sich auf bis dato mittlerweile insgesamt 800 Millionen Euro. Die beiden Banken wollen nun zunächst mit einer Machbarkeitsstudie wichtige Eckpunkte eines solchen Fonds klären.
 

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