Wirtschaft

Saab gibt endgültig auf – Insolvenzantrag

Der schwedische Autohersteller Saab hat am heutigen Montag Insolvenz beantragt – sämtliche Restrukturierungsversuche waren zuvor gescheitert. Eine mögliche Übernahme durch chinesische Investoren scheiterte an dem Widerstand des einstigen Eigners General Motors, der Saab Anfang 2010 für 400 Millionen Euro an den niederländischen Sportwagenherstteler Spyker (firmiert mittlerweile als Swan) verkauft hatte. GM wollte verhindern, dass den Chinesen sensible Technologien, die in den Saab-Modellen noch verwendet werden, in die Hände fallen. GM hätte bei dem geplanten Einstieg des chinesischen Autoherstellers Youngman Saab die Nutzung seiner eigener Technik untersagt. Der Deal kam daraufhin nicht zu Stande. Wegen leerer Kassen stehen die Bänder in dem Saab-Stammwerk bereits seit April 2011 still. Swan war es bislang nicht gelungen, den Absatz zu steigern und die Kosten zu reduzieren. Swan wird seine Saab-Anteile nun komplett abschreiben.
 

 

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