Regionales

Sachsen: Das „Erbe“ der sächsischen Steinkohle

Am 19. und 20. September findet in Zwickau die 8. Bergbaukonferenz zum Thema „Steinkohlebergbaufolgen“ statt. Beteiligt sind neben dem Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) das Sächsische Staatsministerium für Inneres (SMI), die Initiative FLOEZ – Future für Lugau-Oelsnitz-Zwickau und das Sächsische Oberbergamt.

Im Rahmen der Konferenz werden anhand konkreter Projekte Möglichkeiten und Chancen der Bewältigung der Bergbaufolgen diskutiert. Ein wichtiges Thema dabei sind die zukünftig zur Verfügung stehenden europäischen und sächsischen Fördermittel.

2011 fiel der „Startschuss“ für eine planmäßige Sanierung der ehemaligen Steinkohlebergbau-Standorte: Im Rahmen der Bergbaufolge-Projekts „ReSource“ kündigte Wirtschaftsstaatssekretär Hartmut Fiedler im Juni 2011 die Bereitstellung von finanziellen Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) an.Mit diesem Geld wird die Sanierung von Flächen des ehemaligen Steinkohlebergbaus ermöglicht und damit die gewerbliche Entwicklung in den drei sächsischen Steinkohlerevieren Zwickau, Lugau-Oelsnitz und Freital gefördert. Im Zeitraum von 2011 bis 2014 stehen dafür 12,7 Mio. € zur Verfügung.

Die Standort-Sanierungskonzepte für die drei sächsischen Steinkohlereviere liegen seit August vor. Aktuell umgesetzte Maßnahmen sind z. B. die Verwahrung des Karl-Marx-Schachtes I mit Beharrlichkeitsschacht in Zwickau oder die Sanierung der Kettenberghalde in Freital. Weitere Projekte sind auf den Weg gebracht bzw. werden in den kommenden Wochen beantragt. Die beteiligten Ministerien des Freistaates (SMWA und SMI) und die betroffenen Kommunen werden die Arbeit an der Umsetzung der Projekte der Standortsanierungskonzepte intensiv und kooperativ fortsetzen. Den ehemaligen sächsischen Steinkohlerevieren wird damit die Chance einer nachhaltigen Entwicklung ermöglicht.
 

 

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