Themenserien

Sätze, die Sie besser vermeiden sollten

Versprecher, Peinlichkeit, Fettnäpfchen, vermeidbaren Satz

Kommunikation ist wichtig. Sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld. Dabei kann einiges schief gehen. Man wird missverstanden und im schlimmsten Fall sogar so sehr, dass das eigene Image leidet. Tatsächlich gibt es Phrasen, die eher einen schlechten Eindruck hinterlassen. In unserer heute startenden fünfteiligen Themenserie „Kommunikation: Sätze, die Sie besser vermeiden sollten“ zeigen wir ihnen, welche das sind. Denn wenn Sie wissen, was Sie besser nicht sagen, finden Sie leichter heraus, was Sie sagen sollten. Heute brechen wir mit Traditionen und passiv, negativem Verhalten und stellen Ihnen den einen oder anderen vermeidbaren Satz ein bisschen näher vor.

„Das haben wir schon immer so gemacht!“

Von dem Gedanken, dass immer alles gleich bleibt, sollte man sich ganz schnell verabschieden. Mit diesem vermeidbaren Satz hemmen Sie nicht nur die Kreativität Ihrer Mitarbeiter, die vielleicht auf eine neue Idee stoßen, um Arbeitsabläufe oder Produktionsprozesse zu optimieren, sondern auch die Motivation. Niemand hat Spaß dran, in festgefahrenen Schienen zu arbeiten, aus denen es keine Möglichkeit gibt auszubrechen. Auch als Rechtfertigung für einen Misserfolg sollte dieser vermeidbare Satz ausgedient haben. Versuchen sie, lieber nach Verbesserungsmöglichkeiten Ausschau zu halten, als sich mit Traditionen zu entschuldigen.

„Da kann ich nicht weiterhelfen.“

Unsinn. Denn weiterhelfen kann man immer. Auch wenn nur durch Ihr personelles Know-How ist. Sie wissen vielleicht, wer statt Ihnen helfen kann. Wenn Sie aber diesen vermeidbaren Satz verwenden, signalisieren Sie ihrem Gegenüber, dass sie kein Interesse an Teamwork, geschweige denn an der Arbeit im Unternehmen haben.

„Oh weh, das Meeting war aber schlecht!“

Zugegeben, diese von vielen Führungskräften oft unnötig anberaumten Besprechungen gehören zu den lästigsten Pflichten unseres Berufsalltages. Nicht umsonst haben wir Ihnen vor Kurzem gezeigt, wie Sie schlechten Meetings entkommen. Jedoch sollten Sie diese persönliche Meinung besser für sich behalten. Vor allem im bruflichen Umfeld hat dieser Satz nichts zu suchen. Vor allem stellt sich Ihrem Gegenüber vielleicht die Frage: Wenn Sie selbst mit im Meeting saßen, wie kann es dann so schlecht und unproduktiv gewesen sein? Gestalten Sie künftig die Besprechung aktiv mit, dann kann es gar nicht erst zu diesem vermeidbaren Satz kommen.

Hören Sie auf, sich zu rechtfertigen!

Stärke beweist man durch Erklärungen, nicht durch Rechtfertigungen! Daher verraten wir Ihnen im nächsten Teil unserer Themenreihe, wie Sie klägliche Versuche und Rechtfertigungssätze über Board werfen.

Christoph Schroeder

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