Regionales

Schleswig-Holstein: Energetisches Bauen und Sanieren hat Konjunktur

Die Investitionen für die energetische Sanierung und den Neubau von energetisch effizienten Wohnungen in Schleswig-Holstein bleiben auf hohem Niveau. Das geht aus den Zahlen der Investitionsbank für das erste Halbjahr 2012 hervor. Danach hat die Bank bis zur Jahresmitte Kredite für die Sanierung und den Neubau von Immobilien in Höhe von 330 Millionen Euro (Vorjahr 334 Millionen Euro) bewilligt. Hierbei wurden 234 Millionen Euro im Konsortialgeschäft mit den Sparkassen und Banken und 96 Millionen Euro für die Refinanzierung von Immobilienkrediten dieser Institute bereitgestellt. Das Gros der Mittel war für energieeffizientes Bauen oder Sanieren vorgesehen.

"Der Anteil der Wohngebäude am Energieverbrauch beträgt rund 25 Prozent. Mit der Finanzierung des energetischen Bauens und Sanierens leistet das Land über seine Investitionsbank gemeinsam mit Sparkassen und Banken einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Energiewende, denn die Einsparung von Energie muss ein wesentlicher Pfeiler der Energiewende sein. Gleichzeitig sorgen wir damit für volle Auftragsbücher im schleswig-holsteinischen Handwerk", erklärte der Vorstandsvorsitzende der Investitionsbank, Erk Westermann-Lammers.

Die Investitionsbank stellt professionelle Beratung zu Förder- und Finanzierungsfragen, das Know-how der bankeigenen Energieagentur und unkomplizierte Förderprogramme für Immobilenkunden bereit. Auch das im Mai gemeinsam mit der Haus und Grund aufgelegte Zuschussprogramm des Landes für Vermieter von bis zu 20 Wohnungen und Eigentümer selbst genutzter Wohnungen wird über die Investitionsbank abgewickelt.

(Quelle: Investitionsbank Schleswig-Holstein / IB)

 

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