Wirtschaft

Schuldenstand in der Eurozone von 87,7% auf 87,4% zurückgegangen

Eurostat, das statistische Amt der Europäischen Union, hat die neuesten Zahlen zum Schuldenstand innerhalb der Union herausgegeben. Zum Ende des dritten Quartals 2011 belief sich der summierte Schuldenstand innerhalb des Euroraums auf 87,4% (8.191 Mrd. Euro), nach 87,7% (8.164 Mrd. Euro) zum Ende des zweiten Quartals – das BIP hat sich stärker erhöht als der Schuldenstand. Der Schuldenstand der EU-27 stieg dem entgegengesetzt um 0,5% auf 82,2% an (10.320 Mrd. Euro). Im Jahresvergleich stiegen beide Werte an: Ende des dritten Quartals 2010 hatte der Euroraum einen Schuldenstand von 83,2%, die EU-27 von 78,5%.

Im Vergleich zum dritten Quartal 2010 wiesen zwanzig Mitgliedstaaten am Ende des dritten Quartals 2011 einen Anstieg und sieben einen Rückgang der Verschuldungsquote auf. Die höchsten Anstiege der Quote meldeten Griechenland (+20,3 Prozentpunkte), Portugal (+18,9 Pp.) und Irland (+16,5 Pp.) und die stärksten Rückgänge wurden in Schweden (-1,6 Pp.), Luxemburg (-1,4 Pp.) und Bulgarien (-0,9 Pp.) verzeichnet.

Der Schuldenstand ausgewählter Mitgliedsstaaten im Detail:

Belgien 98,5%
Bulgarien 15,0%
Dänemark, 49,3%
Deutschland 81,8%
Estland 6,1%
Finnland 47,2%
Frankreich 85,2%
Großbritannien 85,2%
Griechenland 159,1%
Irland 104,9%
Italien 119,6%
Niederlande 64,5%
Österreich 71,6%
Polen 56,3%
Portugal 110,1%
Schweden 37,0%
Spanien 69,0%
(mb)

 

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