Wirtschaft

Schweizer Wettbewerbskommission untersucht mögliche Kartellabsprachen

Die Schweizer Wettbewerbskommission (Weko) prüft aktuell die Schweizer Großbanken UBS und Credit Suisse sowie weitere zehn ausländische Finanzeinrichtungen. Der Weko liegen Hinweise auf mögliche Kartellabsprachen zwischen den verschiedenen Häusern vor.

Der Vorwurf steht im Raum, dass mehrere Derivatehändler Einfluss auf die Referenzzinssätze LIBOR und TIBOR genommen haben sollen und damit möglicherweise eine Verfälschung zu ihren Gunsten bewirken konnten. Zudem sollen sich verschiedene Händler über die Differenz zwischen den Ankaufs- und Verkaufskursen von Derivaten abgesprochen haben.

Neben den Schweizer Banken ist auch die Deutsche Bank von der Untersuchung betroffen. Dazu kommen die Bank of Tokyo-Mitsubishi UFJ, Citigroup, HSBC Holdings, JP Morgan Chase, Mizuho Financial Group, Rabobank Groep, Royal Bank of Scotland Group, Societe Generale und Sumitomo Mitsui Banking Corporation.

(sm)

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