Energie & Umwelt

Selbstreinigendes Glas ermöglicht effizientere Solaranlagen

Forscher des MIT (Massachusetts Institute of Technology) arbeiten an einer Behandlungsmethode für Glas, die dafür Sorge trägt, dass es wasserabweisend und beschlagsresistent macht. Zudem sollen damit Spiegelungen verhindert werden.

Der Clou liegt dabei einmal mehr in der Struktur der Oberfläche. Diese besteht aus winzigen, dünnen Kegeln mit einem Durchmesser von 200 und einer Höhe von etwa 1.000 Nanometern. Wassertropfen prallen auf dieser Struktur beidseitig ab wie Gummibälle, wie das MIT in einer Aussendung berichtet. Dementsprechend ist das Glas dank seiner superhydrophoben Eigenschaften vor Beschlag mit Wasserdampf gefeiht und auch resistenter gegen anderen Schmutz, der sich spurlos abspülen lässt.

Dadurch sollen zukünftig auch Solarzellen profitieren. Denn bisher büßen diese bis zu 40% ihrer Leistungsfähigkeit durch Schmutzablagerungen ein. Dieses Problem könnte durch das selbstreinigende Glas gelöst werden. Zudem wird auch Licht aus einem flachen Einstrahlwinkel eingefangen, was eine Produktivitätssteigerung zur Folge hätte.

Weiter Anwendungsmöglichkeiten wären Brillen, Smartphones, Mikroskope, Bildschirme oder sogar Autoscheiben und Fenster.

(sm)
 

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