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SEO: Wie man als Blogger gefunden wird

Smartphone mit Google-Startbildschirm SEO bedeutet fuer Google und Co zu schreiben

Blogger möchten in der Regel, dass ihre publizierten Inhalte von der Netzgemeinde auch registriert werden. Das geht vor allem Unternehmen so, die mit ihrem Blog ihre Sichtbarkeit im World Wide Web erhöhen möchten. Dazu ist es wichtig, dass bei der Eingabe von Suchbegriffen der unternehmenseigene Blog beziehungsweise die firmeneigene Homepage von den Suchmaschinen entspechend hoch gelistet wird. Im folgenden Beitrag verraten wir, wie das gelingen kann.

Blogger schreiben auch für Suchmaschinen

Die Zahl der Blogger hat sich in den vergangenen Jahren drastisch erhöht. Das mag auch an WordPress liegen, welches inzwischen unter vielen Experten gar als vollwertiges CMS für den Mittelstand gilt. Allein 2013 nutzen weltweit rund 66 Millionen Blogger beziehungsweise Webseitenbetreiber dieses Tool (s.u. Infografik). Mittlerweile dürften es weitaus mehr sein!

Um in diesen Homepage-Heuhaufen als goldene Nadel glänzen zu können bedarf es SEO, Search Engine Optimization. Mit diesem angelsächsischen Terminus, der im Deutschen so viel wie Suchmaschinenoptimierung bedeutet, bezeichnet man sämtliche Maßnahmen zur Optimierung von Online-Content, wie zum Beispiel Webseiten, Videos und Bilder. Ziel von SEO ist es, dass durch die Eingabe von Suchbegriffen, die eigene Webseite möglichst weit in der Ergebnisliste der Suchmaschinen positioniert wird. Denn heutzutage schreibt man nicht „nur“ für den Leser, sondern auch für die Suchmaschinen.

Wer zum Beispiel einen Fachhandel für Kfz-Ersatzteile betreibt, möchte, dass seine Webseite bei der Eingabe von Wörtern wie „Autoersatzteile“, „Kfz-Reparaturen“ et cetera für Nutzer ganz weit oben auf der Suchergbenisseite zu finden ist. Dazu gibt es viele unterschiedliche Maßnahmen. Eine der wirkungsvollsten ist die OnPage-Optimierung. Denn mit dieser können Blogger SOE innerhalb der eigenen Website selber umsetzen. Wir listen im Folgenden die, aus unserer Sicht, besten OnPage-Aktionen in Bezug auf Suchmaschinenoptimierung auf.

1. Hochwertige Inhalte erstellen

»Content is King!« Diesen viel zitierten Online-Marketing Claim können manche schon gar nicht mehr hören. Dieser Umstand ändert allerdings nichts daran, dass er nichts an Gültigkeit hat einbüßen müssen. Denn bevor sie alle anderen Maßnahmen umsetzen, müssen Unternehmen für ihre relevante Inhalte aufbieten können. Bleiben wir bei unserem Beispiel aus dem Kfz-Bereich. Branchenvertreter könnten in ihrem Blog Tipps & Tricks rund um das Thema Autopflege veröffentlichen. Damit der Deutsche von seinem liebsten Kind möglichst lange etwas hat.

2. Mit der richtigen URL die Suchmaschine von seiner Relevanz überzeugen

Für Suchmaschinen sind die ersten Begriffe innerhalb einer URL die wichtigsten. Profiblogger setzen die relevantesten Begriffe an den Anfang ihrer URL. Um bei unserem Beispiel aus dem Kfz-Bereich zu bleiben: lieber „www.auto.com/gebrauchte-kfz-teile-selbst-reparieren/123“ als „www.auto.com/hier-finden-sie-einen-tollen-beitrag-wie-sie-ihre-gebrauchten-teile-fuer-ihr-kfz-selbst-reparieren/123“.

3. Mit (Zwischen-)Überschriften Leser und Suchmaschinen überzeugen

Gleiches wie für die URL (s. Punkt 2) gilt auch für das Thema (Zwischen-)Überschriften. Neben dem Titel sind für Leser und Suchmaschinen Zwischenüberschriften im Text wichtig. Ersteren geben sie Orientierung und strukturieren den Text in leicht verdauliche Häppchen. Das heißt, die in einem Abschnitt befindlichen wichtigsten Informationen werden schnell aufgenommen. Für Letztere geben sie wertvolle Informationen. Denn Suchmaschinen bewerten Überschriften höher als den Fließtext. Deshalb sind sie auch in ihrer Wertigkeit gestaffelt. Die Hauptüberschrift ist in der Regel mit dem höchsten Wert „Überschrift 1“ versehen. Danach folgen „Überschrift 2“, „Überschrift 3“ und so weiter, und so fort. Am besten geht man in puncto (Zwischen-)Überschriften niemals über die Wertigkeit 2 hinaus.

4. Videos, Bilder, Infografiken, Texte!

Wenn ein Bild mehr als 1.000 Worte sagt, dann sagt ein Video mehr als ein Wörterbuch. Tatsächlich lieben User und Suchmaschinen Bilder und Videos. Abbildungen werden von Suchmaschinen und Lesern allen voran dann geschätzt, wenn diese einen Kontext zum vorliegenden Text besitzen. Das heißt, wenn diese wichtige Zusatzinformationen liefern. Gleiches gilt für das Bewegtbild. Eine besondere Form der Bebilderung stellen Infografiken dar. In diese lassen sich komplexe Sachverhalte kompakt darstellen. Solche Inhalte werden von den Nutzern gerne geteilt. Ein Umstand, der ebenfalls zu mehr Sichtbarkeit im Netz führt.

5. Die richtigen Verlinkungen setzen

Meistens schreibt man über das eine oder andere Thema mehrmals. Lediglich in Sachen Gesichtspunkte variieren die Texte. Die meisten Blogger verfügen also über Inhalte, auf die sie mehrmals hinweisen können. Beim Erstellen eines aktuellen Beitrags können Autoren mit internen Links Leser und Suchmaschinen auf weitere relevante Inhalte in Ihrem Blog verweisen. Mit externen Links – zum Beispiel zu Fachportalen – erhöhen sie die Relevanz für Ihren Beitrag. Suchmaschinen erkennen aus solchen Verlinkungen einen Zusammenhang und dadurch werten sie einen Bolgartikel noch höher.

Infografik: Mehr als 66 Millionen Webseiten werden mit WordPress betrieben

Infografik zu WordPress ein wichtiges Blogger Instrument
Oben eingefügte Infografik zeigt Zahlen, Daten, Fakten rund um WordPress – eines der beliebtesten Tools unter Bloggern. (Quelle: de.statista.com / CC BY-ND 3.0)
Christoph Schroeder

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