Prozesstechnologie

Sicherheitstechnik in der Industrie 4.0

Der immer weiter ansteigende Automatisierungsgrad in den Fabriken schafft neue Anforderungen an Sicherheitstechnik und Maschinensicherheit. Um resourceneffizient, produktiv und flexibel arbeiten zu können, muss Sicherheitstechnik maßgeschneidert an Produktionssysteme angepasst werden. Künftig wird sich das Zusammenspiel von Mensch und Maschine – auch unter den Vorzeichen der Industrie 4.0 – noch weiter verändern. Das hat auch Auswirkungen auf die Sicherheitstechnik in den Unternehmen.

 

Mensch und Maschine

Waren Roboter vor 50 Jahren noch in erster Linie Gegenstand von Science-Fiction-Filmen, so sind sie heute längst in der Realität moderner Fabriken angekommen. Ohne Maschinen ist effiziente und flexible Fertigung nicht mehr denkbar.

Im Prozess der Automatisierung wurden immer mehr Aufgaben, die Gefahren mit sich bringen oder die besonders stupide sind, auf Roboter übertragen. Deshalb arbeiten Menschen schon heute eng mit Robotern zusammen – in Zukunft wird sich das noch verstärken. Die Sicherheitstechnik wird dadurch vor neue Aufgaben gestellt, auf die sich Anbieter und Produzenten von Sicherheitstechnik wie Schmersal  intensiv vorbereiten.

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Sicherheitstechnik schützt Mensch und Maschine. (Bild: Harald Wanetschka / pixelio.de)

Umfassende Anforderungen an Maschinensicherheit

Nicht umsonst sind die Vorschriften zur Sicherheitstechnik in den vergangenen Jahren stark angestiegen; auf nationaler, aber auch auf europäischer (Richtlinie 2006/42 EG über Maschinen) und internationaler Ebene steigt die Anzahl der Normen und Gesetze zur Maschinensicherheit.

Hersteller von Maschinen kommen daher nicht umhin, die umfassenden Vorgaben zur Sicherheitstechnik zu erfüllen, wenn sie ihre Produkte auf internationalen Märkten absetzen wollen.

Sicherheitstechnik für ein humanes Arbeitsumfeld

Für Hersteller von Sicherheitstechnik wie Schmersal ist der Hauptantrieb aber nicht (nur) die wachsende Regelungdichte im Bereich Maschinensicherheit: Die Schaffung eines humanen Arbeitsumfeldes, in dem Maschinen für den Menschen Erleichterung statt Gefährdung bedeuten, motivieren zur Entwicklung immer neuer Sicherheitssysteme. Integrierte Sicherheitstechnik erhöht die Arbeitsergonomie und steigert gleichzeitig die Produktivität.

Sicherheitstechnik schützt Mensch und Maschine

Schmersal bietet seinen Kunden deshalb maßgeschneiderte System- und Branchenlösungen an. Neben der Risikominimierung für die Beschäftigten wirkt sich der Einsatz von Sicherheitstechnik auch positiv auf die Produktivität im Unternehmen aus. Denn die Maschinensicherheit sorgt dafür, dass Störungen schnell erkannt und eliminiert werden können; so wird der Produktionsfluss sichergestellt. Direkt in die Maschinen integrierte Elemente wie

  • Sicherheitsschalter,
  • Sicherheitszuhaltungen, die dafür sorgen, dass Gitter oder ähnliches nicht geöffnet werden können, so lange noch Nachlaufbewegungen zu Verletzungen führen könnten,
  • Not-Schalter,
  • Lichtschranken

und noch vieles mehr werden mittlerweile so designt, dass sie Sicherheit, Bedienkomfort und effizente Produktion vereinen. Hauptmotor für Innovationen in diesem Bereich sind innovative Unternehmen wie Schmersal, die die Entwicklungen im Bereich der Sicherheitstechnik vorantreiben und so dafür sorgen, dass sowohl Kriterien der Wirtschaftlichkeit als auch der Sicherheit erfüllt werden können.

Katja Heumader

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