Energie & Umwelt

Smarte Modernisierung für amerikanische Stromnetze

Der US-amerikanische Markt für Ausrüstung zur Übertragung und Verteilung elektrischen Stroms boomt: Prognostiziert wird eine Wachstumsrate von mehr als fünf Prozent jährlich. Verantwortlich dafür ist der Ausbau der Stromnetze, weil die geplante Einführung von erneuerbaren Energien ein besseres und flexibleres Netz erfordert. Viele Stromleitungen sind veraltet und verlaufen über der Erde. Deshalb sind sie anfälliger für Naturkatastrophen und Wettereinflüsse und besitzen einen hohen Wartungsaufwand. Die amerikanische Entwicklung von energiewirtschaftlichen Lösungen geht aber stetig voran. Der Solarmarkt erlebt ein enormes Wachstum und auch andere erneuerbare Quellen entwickeln sich ebenfalls stark. Sogar die angeschlagene Baubranche, die sich nach der Immobilienblase wieder etwas erholt hat, investiert besonders in energiesparende Häuser. Bis Ende 2012 sollen außerdem 50 Millionen „Smart Meters“, intelligente Messeinheiten, bei Endverbrauchern installiert werden. Die Geräte sollen den tatsächlichen Verbrauch von Strom messen und den Energieerzeugern wertvolle Daten liefern, um tageszeitabhängige Tarife einzuführen. Damit könnten erhöhte Tarife bei Tagesabschnitten mit hohem Energieverbrauch zu einem geringeren Stromverbrauch anregen. Gleichzeitig würde eine verbesserte zeitliche Koordinierung des Stromverbrauchs die Auslastung der Netze abgesenken.

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