Management

So klappt es mit der Beförderung

Viele Mitarbeiter streben sie an, aber nur wenige erhalten sie. Die Rede ist von der Beförderung. Der Sprung auf der Karriereleiter verspricht nicht lediglich mehr Geld, sondern auch ein spannenderes Aufgabenfeld. Die berufliche Tätigkeit wird somit oft attraktiver. Im Folgenden zeigen wir auf, wie es bei den deutschen Arbeinehmern um die eigene Karriere steh und geben Ihnen vier Tipps und Tricks an die Hand, mit denen Sie Ihren Weg nach oben begünstigen können.

Beförderung Ja, darum bitten Nein

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Der Weg zur Beförderung ist wie jener zu einem Berggipfel. Steinig und schwierig. (Bild: Samuel Zeller / unsplash.com)

Haben Sie schon einmal um eine Beförderung im Job gebeten? Ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen, aber vermutlich nicht. Denn einer Umfrage des Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleister Accenture zufolge haben rund 72 Prozent der weiblichen und 61 Prozent der männlichen Angestellten ihren Chef noch nie um eine Beförderung gebeten. Obwohl objektiv betrachtet sie diese aus ihrer Sicht durchaus verdient hätten.

Tipp 1: Aktiv werden!

An dieses Umfrageergebnis schließt unser erster Tipp an. Vielleicht haben Sie Sie selbst es mal am eigenen Leib zu spüren bekommen, dass die eine oder andere Beförderung nicht zwangsläufig etwas mit Leistung zu tun hatte. Getreu dem Motto „Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, dann muss der Berg zum Propheten!“ müssen Sie in puncto Karriereplanung schon selbst aktiv werden. Schon in welcher Bürotyp sind Sie? haben wir erläutert, warum es manchmal unumgänglich ist, sich an die eigene Nase zu fassen. Hier ist das nicht anders! Warten Sie nicht darauf, dass der Chef zu Ihnen kommt, sondern gehen Sie auf ihn zu. Rufen Sie„Hier!“ wenn es darum geht, wichtige Projekte zu leiten. Sollten Sie nicht die Leitung bekommen, bringen Sie sich im Team ein. Formulieren Sie eigene Ideen und Vorschläge und heben Sie sich so von Ihren Kollegen ab.

Tipp 2: Das Team nicht aus den Augen verlieren

Wer eine Beförderung anstrebt, blickt oft nur nach oben. Wie falle ich beim Chef positiv auf? Wie kann ich meinem Vorgesetzten helfen? Und so weiter, und so fort. Doch bedenken Sie: eine Beförderung mögen letztendlich Sie erhalten, Karriere jedoch machen Sie im Team! Das Arbeitsergebnis ist am Ende stets das Resultat erfolgreicher Zusammenarbeit. Seien Sie sich, auch während Sie nach oben streben, nicht dafür zu schade, einem Kollegen beim Verrichten scheinbar niedriger Tätigkeiten auszuhelfen. Denken Sie hier auch langfristig. Sollten Sie später tatsächlich mal Chef sein, werden Sie es mit so einem Kollegen einfacher haben, als mit einem, dem Sie in der Vergangenheit in den Rücken gefallen sind.

Tipp 3: Um Hilfe bitten

Wer Chef sein will, muss alles können. Am besten bereits als Angestellter. Nehmen wir mal an, dem wäre so … . Wozu bräuchte es dann Kollegen und Angestellte? Klar, wer von nichts eine Ahnung oder sich bei jeder Kleinigkeit, die er eigenverantwortlich angehen soll, absichern möchte, der wird nie eine Beförderung erlangen. Aber man muss auch nicht in allem der Experte sein. Sie sind zwar redegewandt, kennen sich mit der Erstellung von aussagekräftigen Diagrammen für eine Kurzpräsentation Ihres Projektes nicht aus? Dann bitten Sie einen Kollegen um Hilfe. Angenehmer Nebeneffekt: Sie lernen noch etwas Neues dabei.

Tipp 4: Auf das Chef sein gefasst sein

Denken wir positiv und gehen davon aus, dass die Beförderung klappt. Frei nach Wilhelm Busch heißt es jetzt:

Chef werden ist nicht schwer,
Chef sein dagegen sehr.

Ersteres wird gern geübt,
Weil es allgemein beliebt.

[… doch …]

Oh, wie anders ist der Gute!
Er erlegt mit frischem Mute.

Oder, um es anders zu formulieren, hat man erst einmal geschafft, wovon man bis dato sein Berufsleben lang geträumt hatte, geht es nun darum, sich den mit dem neuen Aufgabenfeld verbundenen Herausforderungen zu stellen. Und diese können es ganz schön in sich haben. Informieren Sie sich also, bevor Sie Stelle antreten, welche Erwartungen mit dem Berufsfeld verbunden sind.

Christoph Schroeder

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