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So werden müde Mitarbeiter wieder munter: Ratschläge für wache Mitarbeiter

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Müde und unkonzentriert – jeder Angestellte kennt Schwächephasen während des Arbeitstages. Grund: Die Leistungsfähigkeit unterliegt einem Vier-Stunden-Rhythmus. Besonders hartnäckig ist der Leistungsabfall beim berühmt-berüchtigten Mittagstief. Wie man den Arbeitstag trotzdem gut übersteht, zeigt der folgende Beitrag.

Ratschläge für wache Mitarbeiter

Fakt ist, die Konzentrationsfähigkeit von Mitarbeiter sinkt bereits im 90-Minuten-Rhythmus. Was zu tun ist, wenn man zu schlapp zum produktiven Arbeiten ist, aber eine längere Pause nicht möglich, lesen Sie hier:

Raumklima: Die alte Binsenweisheit „lüften, lüften, lüften“ hilft tatsächlich, denn Sauerstoffmangel macht müde und führt zu Konzentrationsschwäche. Wichtig: die Luft sollte nicht zu trocken sein und eine angemessene Temperatur haben. Der Arbeitsschutz schreibt eine Raumtemperatur zwischen 20 und 23 Grad vor.

Beleuchtung: Auch die Beleuchtung am Arbeitsplatz hat Einfluss auf den Zustand der Mitarbeiter, und zwar nicht nur die Helligkeit, sondern auch die Farbe. Laut Forschern macht blaues Licht produktiver und wacher, warmes, gelbes Licht hat hingegen den gegenteiligen Effekt. In Bezug auf die Helligkeit eines Raumes gilt: Zu wenig Licht strengt an und ermüdet. Deshalb mindestens eine Beleuchtung von 500 Lux installieren. Besser ist es jedoch, wenn es noch heller ist.

Ernährung und Getränke: Kaffee ist und bleibt immer noch der kurzfristige Wachmacher Nr.1. Es ist also durchaus sinnvoll, einen Kaffee Großautomaten im Büro oder der Produktionsstätte auszustellen. So können Mitarbeiter jederzeit zu einem aufmunternden Kaffee oder Espresso greifen. Beides ist effektiv, denn entgegen der landläufigen Meinung enthält Espresso gar nicht besonders viel Koffein mehr als schwarzer Kaffee. Doch nicht nur Kaffee hilft, allgemein sollte man viel trinken. Am besten frisches, kühles Wasser und davon über den Arbeitstag zwei bis drei Liter. Der Unterschied wird sich bemerkbar machen.

Beim Essen gilt es, auf das was und das wann zu achten. Obst, Gemüse und Vollkornprodukte helfen zwischendurch. Fettes oder sehr süßes Essen macht schlapp. Zusätzliche Verschlimmerung tritt ein, wenn man mit Zwischenmahlzeiten oder dem Mittagessen zu lange wartet. Deswegen immer nach Gefühl und nicht nach Uhrzeit essen.

(dp)

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Marc Brümmer

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