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Social Media Atlas 2012 – Hessen liegt vorn

Das Institut für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF) beantwortet in Zusammenarbeit mit der Beratungsgesellschaft Faktenkontor sowie dem Marktforschungsdienstleister Toluna im „Social Media Atlas 2012“ aktuelle Fragen zur Nutzung sozialer Netzwerke in Deutschland: Über welche Themen informieren sich die Deutschen auf den Social-Media-Kanälen? Nehmen sie Aktivitäten von Unternehmen wahr? Wie unterscheidet sich die Nutzung von Social Media in den einzelnen Bundesländern? Für die Studie wurden 3.500 deutsche Internetnutzer vom 12. Juli bis zum 1. August 2012 onlinerepräsentativ zum Thema "Social Media" befragt.

Mit einem einem Zuwachs von 6 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr nutzen in diesem Jahr 70 Prozent aller Internetnutzer Social-Media-Angebote. Je höher das Einkommen der Nutzer ist, desto häufiger werden auch Social-Media-Kanäle aufgerufen.

Hessen liegt bei der Social-Media-Nutzung vorn

74 Prozent der Internetnutzer aus Hessen bewegen sich auf Social-Media-Plattformen. Die Plätze 2 und 3 im Ranking gehen an Niedersachsen und Bremen mit jeweils circa 73 Prozent. Mecklenburg-Vorpommern bildet mit 58 Prozentpunkten das Schlusslicht, konnte sich jedoch im Vergleich zum Vorjahr (52 Prozent) steigern.

YouTube wird am besten bewertet, Facebook jedoch am meisten genutzt

Zwar führt Facebook mit 89 Prozent der Social-Media-Nutzern das Ranking an, hinsichtlich der Bewertung liegt jedoch YouTube vorn. 72 Prozent der Nutzer bewerteten die Videoplattform mit „gut“ und „sehr gut“. Dennoch ist dieser Wert im Vergleich zum Vorjahr um 5 Prozentpunkte gesunken. Facebook liegt hier mit 65 Prozent zufriedener Nutzer nur auf Platz 2, gefolgt von Google+ mit 60 Prozent und Xing mit 55 Prozent. Allgemein wurden in diesem Jahr viele Angebote schlechter bewertet als noch 2011.

Nutzer tauschen sich hauptsächlich über private Themen aus

Private Kommunikation steht in Social Media an erster Stelle. 62 Prozent der Facebook-Nutzer tauschen sich über Persönliches aus, planen Treffen und teilen Fotos. 25 Prozent der Nutzer diskutieren berufliche Themen auf Facebook, wirtschaftliche (19 Prozent) sowie gesundheitliche (18 Prozent) Themen werden kaum besprochen.

Das Vertrauen in Social-Media-Meldungen sinkt

Hatten 2011 noch 42 Prozent der Befragten hohes Vertrauen in die Meldungen von Unternehmen und Institutionen auf Social-Media-Kanälen, sank dieser Wert in diesem Jahr auf 35 Prozent. Das Vertrauen in persönliche Social-Media-Kontakte ist von 67 Prozent auf 59 Prozent vertrauender Nutzer gesunken.

Unternehmen fallen im Social Web den Nutzern kaum auf

Viele Unternehmen treten bei ihren Kunden kaum in Erscheinung. Lediglich 13 Prozent der Befragten haben im vergangenen halben Jahr die Social-Media-Aktivitäten von Instituten aus der Bank- oder Versicherungsbranche wahrgenommen, im Gesundheitssektor liegt dieser Wert bei 9 Prozent.

Weitere Informationen sowie eine interaktive Grafik zu ausgewählten Ergebnissen des „Social Media Atlas 2012“ finden Sie hier.

Die komplette Studie kann für 449 Euro bei Faktenkontor bestellt werden.

 

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