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Software für den Mittelstand: Open Source oder lizenziert?

Kunden zu gewinnen ist schon schwer genug. Sie zu halten noch viel schwerer. Gerade für den Mittelstand stellen zufriedene Kunden erfolgskritische Faktoren dar. Aus diesem Grund gilt es diese via Kundenbeziehungsmanagement (engl.: Customer-Relationship-Management, kurz: CRM) zu pflegen. Ohne Software geht da inzwischen nichts. Aufgrund möglicher Kostenersparnisse denken viele über Open Source-Lösungen nach. Doch Vorsicht: Open Source bedeutet nicht kostenlos und ist nicht immer die günstigere Variante.

Stadt Freiburg erklärt Open Source für gescheitert

Kartei, Daten
So würde Kunden- oder Projektmanagement ohne Softwar aussehen. (Bild: Markus Hein / pixelio.de)

Ein Beispiel, welches innerhalb der Open Source-Gemeinde für Furore sorgte, stellt der Beschluss des Gemeinderats der Stadt Freiburg im Breisgau vom November 2012 dar. Dieser hatte entschieden, dass die 3.400 Mitarbeiter der Stadtverwaltung künftig wieder mit einem kommerziell-lizensierten Office-Paket ihren Tätigkeiten nachgehen sollen. Bis dato hatten sie OpenOffice genutzt. Vor allem die Begründung überraschte die breite Öffentlichkeit: zu hohe Kosten im Betrieb.Den Grund für die entstandenen Irritationen sehen der Software-Experten im weit verbreiteten Irrtum, dass freie Software kostenlos sei. Dabei hängt die Entscheidung zwischen freier und lizenzierter Software von zwei wesentlichen Faktoren ab:

1. dem Return on Investment (kurz: RoI)
2. dem Funktionsumfang

Früher RoI: bei freier Software nicht zwangsläufig gegeben

Zugegeben, beim Thema Open Source lassen sich durchaus Sparpotenziale realisieren. Zumindest am Anfang. So fallen bei der Lizenzierung der Software keine Kosten an. Diesen können jedoch später umso höher ausfallen. So erfordern freie Software-Lösungen ein tiefer gehendes Produkt-Know-how. Dieses ist entweder via Schulungen den eigenen Mitarbeitern zugänglich zu machen oder muss von außen eingekauft werden. Dieser Umstand kann dazu führen, dass die ursprünglich angefallenen Anschaffungskosten für eine lizenzierte Variante günstiger ausgefallen wären. Vor allem dann, wenn diese Lizenzgebühren einen Support mit beinhaltet hätten.

Der Funktionsumfang oder: Was will mein Kunde alles?

Jeder Kunde ist einzigartig, aber eines haben sie alle gemeinsam: sie gewöhnen sich schnell an gehobene Standards. So erwarten Kunden inzwischen, dass ohne Zeitverzögerung auf ihr Feedback reagiert wird. Am besten 24 Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche. Und zwar nicht nur von den in den jeweiligen Unternehmensabteilungen hierfür zuständigen Mitarbeiter, sondern darüber hinaus auch von der direkten Kontaktperson, die beispielsweise im Vertrieb oder im Außendienst tätig sein kann.

Damit Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten Abteilungen diesem Kundenwunsch gerecht werden können, sollte ihre Software-Lösung nicht nur einen großen Funktionsumfang anbieten. Vielmehr gilt es diesen an die jeweiligen Ansprüche des Unternehmens anzupassen. Die Produktkonfigurator Softtware von camos bietet dem Mittelstand einen interessanten Lösungsansatz an. Egal ob Angebotserstellung, Auftragsklärung beziehungsweise -spezifizierung, Projektierung oder Auslegung komplexer Maschinen und Anlagenoder oder auch im E-Business.

Christoph Schroeder

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