Wirtschaft

Softwareriese IBM knickt vor EU-Wettbewerbshütern ein

Die EU-Wettbewerbshüter haben eine Untersuchung wegen des Verstoßes gegen die Wettbewerbsregeln gegen den US-Softwareriesen IBM eingestellt. Dieser konnte mit Zusagen an Konkurrenten eine drohende Geldstrafe aus Brüssel gerade noch abwenden. IBM, nach Apple und Microsoft der laut Börsenwert drittgrößte IT-Konzern der Welt, war vorgeworfen worden, Anbieter von Wartungsdiensten für Hochleistungsrechner (Mainframes) aus dem Markt zu drängen, indem das Unternehmen Wartungsdienste abschotte, Informationen zurückhalte und auch die Ersatzteile erst verspätet liefere. IBM hat nun der EU-Kommission rechtlich bindend zugesichert, fünf Jahre lang Ersatzteile und technische Informationen allen Konkurrenten, die Wartungsdienste anbieten, „zu angemessenen Bedingungen“ zur Verfügung zu stellen. Die Kommission sieht damit alle Wettbewerbsbedenken ausgeräumt

Erst im September war IBM einer weiteren Untersuchung der EU-Wettbewerbshüter entgangen. Dabei ging es um die Kopplung von Hardware und Betriebssystem. Die drei klagenden Konkurrenten hatten dann jedoch ihre Beschwerde zurückgezogen.
 

 

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