Energie & Umwelt

Solarförderung soll künftig jeden Monat statt zweimal im Jahr gekürzt werden

Bundesumweltminister Röttgen hat eine Umstellung der Solarstromförderung vorgeschlagen. Demnach soll die garantierte Einspeisevergütung für PV-Anlagen künftig, in Relation zu dem jeweiligen Ausbau, monatlich abgesenkt werden. Durch diese feiner abgestuften Kürzungsschritte soll eine „Jahresendralley jeweils zum Stichtag“ verhindert werden. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) soll dafür laut Röttgen zügig geändert werden. 2011 wurde mit 7.500 MW neu installierter Leistung ein neuer Rekord beim Zubau von PV-Anlagen registriert. Dabei kam es erneut zu einer dieser sogenannten Jahresendralleys: allein 3.000 MW entfielen auf den Monat Dezember. Laut Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur, würden bei der jetzigen Ausbaugeschwindigkeit der Solarenergie die für das Jahr 2022 geplanten Werte bereits Ende 2015 erreicht werden.

(mb)

 

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