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Sony verabschiedet Ericsson mit einer Milliarde aus dem Mobil-Geschäft

Die japanisch-schwedische Handy-Allianz zwischen Sony und Ericsson ist beendet. Für 1,05 Milliarden Euro übernimmt Sony den 50% Anteil seines skandinavischen Partners an dem Joint Venture. Damit geben beide Konzerne nach zehn Jahren Zusammenarbeit ihr Mobilfunk-Gemeinschaftsunternehmen auf (Umsatz 2010: 6,3 Milliarden Euro). Sony will seine Aktivitäten in dem Bereich und die bisher von Sony-Ericsson produzierten Smartphones nun in die Sony-Sparte für internetbasierte Verbraucherelektronik, also in sein Angebot vernetzter Geräte mit Tablets, Fernsehgeräten und PCs, integrieren.

Sony-Ericsson hat kürzlich erst angekündigt, ab 2012 nur noch Smartphones unter dem Google-Betriebssystem Android produzieren zu wollen. Das Joint Venture hatte in diesem Wachstumssegment die Entwicklung bislang (verhältnismäßig) verschlafen und gehört damit nur noch knapp zu den weltweit zehn führenden Handy-Herstellern.

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