Energie & Umwelt

Spiel mit dem atomaren Feuer: Risikoreaktoren in ganz Europa

Nach der Atomkatastrophe in Fukushima sind die Bewohner der Welt auf die hohen Sicherheitsrisiken, die mit der Atomkraft in Verbindung stehen, aufmerksamer geworden. Trotzdem sind noch viele Reaktoren in Europa in Betrieb, darunter auch Reaktoren vom selben Typ, wie der in Fukushima, die ein fatales Sicherheitsrisiko darstellen.

Eine Karte von der österreichischen Umweltschutzorganisation Global2000 verdeutlicht diese Gefahr. Hier werden AKWs auf einer Weltkarte aufgezeigt, die unzureichende Sicherheitsvorkehrungen besäßen oder altersbedingt ein Risiko darstellen. Reinhard Uhrig, Atomexperte von GLOBAL 2000, gibt an, dass die Atomkraftwerke sehr störanfällig seien. "Das Kraftwerk in Mühleberg in der Schweiz beispielsweise liegt in einem Flusstal nahe Bern. Aufgrund eines Designfehlers können bei Überflutung alle Pumpen dieses Kraftwerks ausfallen. Eine Kernschmelze, wie in Fukushima, wäre dann kaum noch vermeidbar."

Des Weiteren würde es in französischen Kraftwerken allein zu durchschnittlich zwei Störfällen pro Tag kommen. Auch die vielen Pannen und Störfälle von deutschen Kraftwerken sind dort gelistet.

 

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