Wirtschaft

Spin-Offs aus der Forschung sind kooperationsstark und innovativ

Ausgründungen aus Universitäten und Forschungsinstituten gelten als besonders innovativ. Eine neue Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) bestätigt mit Daten über ostdeutsche Unternehmen, dass akademische Spin-Offs auch mehrere Jahre nach ihrer Gründung ihren Vorsprung in Forschung und Innovation gegenüber anderen Gründungen bewahren. Ihre Fähigkeit, Kooperationen einzugehen und Netzwerke aufzubauen, macht die Spin-Offs so erfolgreich.

Die DIW-Analyse von Anna Lejpras zeigt, dass forschungsbasierte Spin-Offs in der Grundlagenforschung sowie in der Prozess- und Produktentwicklung häufiger kooperieren als andere Gründungen. Zudem schätzen sie die Nähe zu Forschungseinrichtungen häufiger als sehr wichtig ein. Beides sind Faktoren, die die Spin-Offs in ihren Forschungs- und Innovationsaktivitäten weit nach vorn bringen.

Die Ergebnisse der Studie bestätigen somit den Ansatz der Forschungs- und Technologiepolitik auf der Bundes- und der regionalen Ebene, Netzwerke und Cluster zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und anderen Akteuren zu fördern.

Weiterführende Informationen:

Die vollständige DIW-Analyse finden Sie in dem DIW-Wochenbericht 36/2012 | PDF, 370.04 KB

Zu dem Thema hat das DIW auch ein Audio-Interview mit der Autorin Anna Lejpras geführt | MP3, 4.61 MB

 

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